16 April 2026, 04:18

Santiago Segura löst mit politischen Aussagen einen Shitstorm aus

Gruppe von Menschen mit einem Banner mit der Aufschrift "Öffnet die Grenzen, rettet Leben, kämpft gegen Faschismus" vor einem Gebäude mit Glasfenstern und einem Mast, mit einem Fahrrad und einer Tasche auf der Straße.

Santiago Segura löst mit politischen Aussagen einen Shitstorm aus

Schauspieler und Regisseur Santiago Segura löst mit umstrittenen politischen Äußerungen eine breite Debatte aus

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Der Schauspieler und Filmemacher Santiago Segura hat eine hitzige Diskussion ausgelöst, nachdem er in dem Podcast La Script kontroverse politische Ansichten geäußert hatte. Seine Aussagen zu Spaniens Transgender-Gesetz, den Regeln zur sexuellen Einwilligung und der Wohnungsbaupolitik verbreiteten sich rasant auf Plattformen wie TikTok und X (ehemals Twitter).

Segura, der sich selbst als linksliberal einordnet, sah sich mit massiver Kritik konfrontiert – einige warfen ihm vor, trotz seiner politischen Selbstbeschreibung rechtsextreme Positionen zu vertreten. Im Interview kritisierte er das spanische Transgender-Gesetz und behauptete, trans Personen hätten keine nennenswerten Schwierigkeiten erlebt. Zudem argumentierte er, Anhänger der rechtspopulistischen Partei Vox fühlten sich durch die Rhetorik der Linken an den Rand gedrängt und beleidigt.

Zum umstrittenen "Nur ein Ja heißt Ja"-Gesetz zur sexuellen Einwilligung bezog er eine ambivalente Haltung – weder unterstützte er es uneingeschränkt noch lehnte er es vollständig ab. Beim Thema Wohnen betonte er, dass die Regierung – und nicht Privatpersonen – für die Lösung von Besetzerproblemen zuständig sein sollte.

Segura verteidigte die Unabhängigkeit der Richterschaft und wies Vorwürfe zurück, alle Juristen seien politisch voreingenommen. Gleichzeitig sprach er sich für das Recht der Schauspielerin Bibiana Fernández aus, sich als Frau zu identifizieren. Trotz seiner linksliberalen Grundhaltung gab er zu, wegen seiner Aussagen bereits als Faschist beschimpft worden zu sein.

Ausschnitte aus dem Podcast verbreiteten sich schnell im Netz und entfachten leidenschaftliche Diskussionen in den sozialen Medien. Während viele Nutzer seine Äußerungen scharf verurteilten, verteidigten andere sein Recht auf abweichende Meinungen.

Seguras Statements haben die Debatten über Meinungsfreiheit, politische Etikettierung und Sozialpolitik in Spanien weiter angeheizt. Die virale Reaktion offenbart tiefe Gräben in Fragen wie Geschlechterrechte, richterliche Unabhängigkeit und Wohnungsreformen. Seine Aussagen stoßen weiterhin auf sowohl Zustimmung als auch vehemente Ablehnung in der Öffentlichkeit.

Quelle