10 April 2026, 12:18

Scharfe Patrone im Handgepäck löst Sicherheitsalarm am Flughafen Köln/Bonn aus

Deutsches Propagandaplakat aus dem Zweiten Weltkrieg, das Soldaten in Helmen mit Waffen zeigt und den Text "Wiener Kommerzialbank" am unteren Rand trägt.

Scharfe Patrone im Handgepäck löst Sicherheitsalarm am Flughafen Köln/Bonn aus

Ein 65-jähriger US-Reisender hat am Flughafen Köln/Bonn für einen Sicherheitsalarm gesorgt, nachdem in seinem Gepäck eine scharfe 9-Millimeter-Patrone entdeckt wurde. Der Mann, der angab, Hobbyschütze zu sein, wurde von Sicherheitskräften vor Betreten des Sicherheitsbereichs angehalten.

Der Vorfall ereignete sich, als Flughafenmitarbeiter die Munition bei einer routinemäßigen Gepäckkontrolle fanden. Die Bundespolizei bestätigte, dass es sich um funktionsfähige 9-Millimeter-Munition handelte. Die Beamten beschlagnahmten den Gegenstand umgehend.

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Der Reisende konnte nicht erklären, wie die scharfe Patrone in sein Handgepäck gelangt war. Trotz des Fundes durfte er seine Reise nach Hinterlegung einer Sicherheitskaution in Höhe von 500 Euro fortsetzen und bestieg später planmäßig seinen Flug nach Palma de Mallorca.

Gegen den Mann wurden strafrechtliche Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und das Luftsicherheitsgesetz eingeleitet. Die Bundespolizei wies erneut auf die Gefahren hin, verbotene Gegenstände an Bord von Flugzeugen mitzuführen.

Der Fall unterstreicht die konsequente Durchsetzung der Luftsicherheitsvorschriften. Reisende, bei denen gefährliche Gegenstände gefunden werden, müssen selbst bei vermeintlich versehentlichem Mitführen mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. Weitere Informationen sind auf der Website der Bundespolizei unter Sicher Reisen – Mit dem Flugzeug abrufbar.

Quelle