Schmuggler versteckt 19.000-Euro-Ohrringe unter seinen Haaren am Flughafen FMO
Jakob BauerSchmuggler versteckt 19.000-Euro-Ohrringe unter seinen Haaren am Flughafen FMO
Ein 67-jähriger Mann wurde am Flughafen Münster Osnabrück (FMO) beim Versuch erwischt, hochwertigen Schmuck zu schmuggeln. Zollbeamte entdeckten bei ihm Gold- und Diamantartikel – darunter Ohrringe, die er unter seinen Haaren versteckt hatte – im Wert von mindestens 19.000 Euro. Der Fall fällt durch sein Ausmaß und die falschen Angaben des Reisenden auf.
Der Mann traf mit einer Begleitperson am FMO ein und führte undeklarierten Gold- und Diamantschmuck, eine Goldarmbanduhr sowie Designersonnenbrillen mit sich. Bei einer Routinekontrolle fanden die Beamten die goldenen Diamantohrringe, die er unter seinen Haaren versteckt hatte. Seine Begleiterin trug einen handschriftlichen Zettel bei sich, auf dem die gekauften Artikel und ihre Preise aufgelistet waren.
Kreditkartenabrechnungen in seinem Gepäck bestätigten, dass der Schmuck in der Türkei erworben worden war. Zudem zeigten Fotos auf dem Handy der Begleitperson, wie der Mann die Stücke im Ausland anprobierte. Der Gesamtwert der Waren lag weit über dem zollfreien Freibetrag von 430 Euro, wodurch Einfuhrabgaben und Mehrwertsteuer fällig wurden.
Die Behörden wiesen darauf hin, dass zwar regelmäßig Versuche des Goldschmuggels am FMO vorkämen, dieser Fall jedoch aufgrund des hohen Wertes und der irreführenden Angaben des Mannes ungewöhnlich sei. Ihm drohen nun strafrechtliche Ermittlungen wegen Schmuggels und Steuerhinterziehung, zusätzlich zu den ausstehenden 4.000 Euro an Zollgebühren könnten weitere Bußgelder verhängt werden.
Der beschlagnahmte Schmuck und die falschen Angaben haben für den Reisenden rechtliche Konsequenzen zur Folge. Er muss die ausstehenden Einfuhrabgaben begleichen und könnte mit zusätzlichen Strafen rechnen. Die Zollbehörden beobachten weiterhin ähnliche Fälle am Flughafen.






