28 April 2026, 08:37

Sicherheitsaktion in Schwerte warnt Jugendliche vor tödlichen Bahngefahren

Eine Bahnstrecke mit Plakaten an der Wand.

Sicherheitsaktion in Schwerte warnt Jugendliche vor tödlichen Bahngefahren

Sicherheitsaktion am Bahnhof Schwerte: Warnung vor den Gefahren von Gleisanlagen

Am 17. Juni fand am Bahnhof Schwerte eine Sicherheitsveranstaltung statt, um junge Menschen über die Lebensgefahr auf und in der Nähe von Bahnanlagen aufzuklären. Organisiert wurde die Aktion von der Bundespolizeidirektion Dortmund – als Reaktion auf einen tragischen Unfall im vergangenen Jahr, bei dem ein Schüler aus der Region ums Leben kam. Die Behörden betonten erneut, wie tödlich das Betreten von Gleisanlagen und der Umgang mit elektrischen Bahninfrastrukturen sein kann.

Die Veranstaltung erfolgte in der Nähe der Margot-Röttger-Rath-Straße, wo sich Schüler der Gesamtschule Fröndenberg mit ihren Lehrkräften und der Schulleitung versammelten. Sie reisten extra mit dem Zug nach Schwerte an, um vor Ort mehr über Bahnsicherheit zu erfahren. Vertreten waren neben der Bundespolizei auch lokale Behörden und Medien, die die Initiative unterstützten.

Beamte wiesen auf zahlreiche Gefahren hin – etwa die Sogwirkung vorbeifahrender Züge oder unter Strom stehende Oberleitungen. Moderne Züge können Hindernissen nicht ausweichen, und ihr Herannahen ist oft so leise, dass es für Fluchtversuche zu spät ist. Reisende wurden eindringlich daran erinnert, die Sicherheitslinie erst zu überqueren, wenn der Zug vollständig zum Stehen gekommen ist.

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Im Rahmen der Aktion wurden zudem 44 Plakate präsentiert, die Schüler in Zusammenarbeit mit der Bundespolizei gestaltet hatten. Die Warnschilder wurden im gesamten Bahnhof aufgehängt, um die Botschaft nachhaltig zu verankern. Als Dankeschön für ihre Teilnahme lud die Stadt Schwerte die Jugendlichen nach der Veranstaltung zu einem Eis ein.

Hintergrund der Präventionskampagne ist ein tödlicher Unfall im Juli 2024: Damals starb ein Schüler der Gesamtschule Fröndenberg, nachdem er auf einen Güterwagen geklettert war und eine unter Strom stehende Oberleitung berührt hatte.

Ziel der Aktion war es, durch Aufklärung über die Gefahren im Bahnverkehr künftige Tragödien zu verhindern. Die Behörden betonen weiterhin, dass das Betreten von Gleisen oder das Ignorieren von Sicherheitsmarkierungen tödliche Folgen haben kann. Die ausgehängten Plakate und die Einbindung der Schüler sollen als ständige Mahnung dienen.

Quelle