Solingen wird offiziell Mitglied der AGFS NRW für bessere Fuß- und Radwege
Tim BöhmSolingen wird offiziell Mitglied der AGFS NRW für bessere Fuß- und Radwege
Solingen ist offiziell neues Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft fuß- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen (AGFS NRW). Der Antrag der Stadt wurde am 26. September 2023 nach einer eingehenden Prüfung ihrer Mobilitätsstrategie und Verkehrssicherheitsmaßnahmen einstimmig vom Auswahlgremium angenommen.
Während des Bewertungsverfahrens stellte Solingen seinen umfassenden Mobilitätsplan vor, der die besonderen Herausforderungen des hügeligen Stadtgebiets, die Radverkehrsinfrastruktur sowie Bildungsinitiativen berücksichtigt. Besonders hervorgehoben wurden lokale Projekte wie die Korkenziehertrasse und die Veloroute 1, die für ihre Beitrag zu sicherer und nachhaltiger Mobilität gelobt wurden. Zudem wurde Solingen als "Wanderparadies" anerkannt – dank seiner gut ausgebauten Fußwege.
Das Gremium betonte den systematischen Ansatz der Stadt in Sachen Verkehrssicherheit sowie die enge Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Verwaltungsbereichen. Zwar würdigte es die bisherigen Fortschritte Solingens, empfahl jedoch weitere Maßnahmen, etwa die Verbreiterung von Gehwegen, die Optimierung von Ampelschaltungen und die Modernisierung der Verkehrsbeschilderung.
Die 1993 gegründete AGFS NRW zählt mittlerweile 118 Mitglieder, darunter Wuppertal, Langenfeld und den Rheinisch-Bergischen Kreis. Die Mitgliedschaft bietet Zugang zu Landesfördermitteln, Fachberatung und Wissensplattformen – alles mit dem Ziel, die Bedingungen für Fuß- und Radverkehr in der Region zu verbessern.
Durch den Beitritt zur AGFS NRW erhält Solingen nun finanzielle Unterstützung, spezialisierte Beratung und die Möglichkeit, sich mit anderen Kommunen zu vernetzen, die sich für einen sicheren und nachhaltigen Verkehr einsetzen. Die Mitgliedschaft unterstreicht das kontinuierliche Engagement der Stadt, die Mobilität für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen im Einklang mit den regionalen Zielen der Arbeitsgemeinschaft weiter zu optimieren.






