10 June 2026, 10:15

Solinger Stroke Unit bleibt: SPD-Fraktion feiert Erfolg gegen Verlegungspläne

Stroke Unit: SPD bezeichnet Kplus-Gruppen-Kritik als 'peinlich und nervig'

Solinger Stroke Unit bleibt: SPD-Fraktion feiert Erfolg gegen Verlegungspläne

Iris Preuß-Buchholz, Vorsitzende der SPD-Fraktion im Rat der Stadt, hat die Entscheidung der Kplus-Gruppe begrüßt, ihre Pläne zur Verlegung der Solinger Stroke Unit nach Hilden fallen zu lassen. Sie bezeichnete diesen Schritt als positive Entwicklung für die Stadt und den südlichen Kreis Mettmann.

Preuß-Buchholz kritisierte den ursprünglichen Vorschlag der Kplus-Geschäftsführung als unangemessen für eine Großstadt. Die scharfe Kritik des Managements an lokalen Verantwortungsträgern nannte sie peinlich und empörend.

Zudem hinterfragte sie das Fehlen von Sebastian Haug, dem direkt gewählten CDU-Landtagsabgeordneten. Ihrer Meinung nach sollte er sich stärker für die Gesundheit der Solinger Bürger einsetzen. Nun stehe das Städtische Klinikum vor der dringenden Aufgabe, möglichst schnell eine neue neurologische Abteilung inklusive Stroke Unit aufzubauen.

Preuß-Buchholz betonte, dass die Schuld für die aktuelle Situation nicht allein beim Krankenhaus, dem Oberbürgermeister, den SPD- und Grünen-Ratsfraktionen oder dem SPD-Landtagsabgeordneten Josef Neumann liege. Vielmehr brauche Solingen klare finanzielle Zusagen der Landesregierung, um die notwendigen Investitionen in Millionenhöhe im Gesundheitsbereich zu stemmen. Das Krankenhaus erfülle bereits jetzt alle Standards für hochwertige Diagnostik und Behandlung, fügte sie hinzu.

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Die SPD-Fraktion wertet den Verzicht auf die Verlegungspläne als Erfolg für die lokale Gesundheitsversorgung. Jetzt müsse Solingen die Landesmittel sichern, um die neuen neurologischen Einrichtungen zu realisieren. Das städtische Krankenhaus bleibe weiterhin voll ausgestattet, um Spitzenmedizin zu bieten.

Quelle