08 June 2026, 00:15

Solinger Unternehmer fordern Lösungen für Staus und Dreck in Burg/Höhscheid

IHK: Ortsansässige Unternehmer kritisieren irreführende A1-Schilder

Solinger Unternehmer fordern Lösungen für Staus und Dreck in Burg/Höhscheid

Unternehmensvertreter aus Solingen-Burg/Höhscheid diskutieren über Verkehrsprobleme und mangelnde Sauberkeit

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Lokale Geschäftsleute aus dem Solinger Stadtteil Burg/Höhscheid trafen sich kürzlich, um über drängende Probleme zu sprechen, die ihren Handel beeinträchtigen. Die Bergische Industrie- und Handelskammer (IHK) veranstaltete einen Stadtteildialog, bei dem rund 20 Unternehmer ihre Sorgen über Verkehrsbehinderungen und nachlassende Sauberkeit in der Gegend vorbrachten.

Im Mittelpunkt der Diskussion standen die Verkehrsprobleme. Die anhaltenden Brückenarbeiten über die A1 zwingen Autofahrer zu langen Umwegen – besonders betroffen sind Besucher aus Wermelskirchen. Viele Teilnehmer berichteten von einem Rückgang der Touristenzahlen als direkte Folge. Zudem wurden irreführende Verkehrsschilder auf der A1 kritisiert, die fälschlicherweise vollständige Ausfahrtssperrungen anzeigen und so für Verwirrung unter den Fahrern sorgen sowie die Staus verschärfen.

Zwar wurden einige Fortschritte bei der Verkehrsführung in Burg anerkannt, doch die Teilnehmer betonten, dass grundlegende Probleme weiterhin bestehen. Ein weiteres zentrales Thema war die Entfernung von Mülleimern entlang der Wanderwege an der Wupper. Die Unternehmer monierten, dass es an privatem Engagement bei der Abfallentsorgung fehle, wodurch die Gegend zunehmend vermüllt werde. Auch die unzureichende Straßenreinigung in Solingen-Burg wurde als wachsendes Problem hervorgehoben.

Die IHK reagierte mit konkreten Zusagen: Die Kammer kündigte an, sich um die fehlerhaften Verkehrsschilder zu kümmern und dazu mit den zuständigen Behörden in Kontakt zu treten. An der Veranstaltung nahmen IHK-Präsident Henner Pasch, Hauptgeschäftsführer Michael Wenge, der Politikberater Jasper Rust sowie Christian Kern von der Jungen IHK teil.

Das Treffen endete mit zwei klaren Schwerpunkten: die Entlastung des Verkehrs und die Verbesserung der Sauberkeit. Die Zusage der IHK, die irreführende Beschilderung zu korrigieren, ist ein erster Schritt zur Lösung der angesprochenen Missstände. Nun bleibt abzuwarten, wie sich die Diskussionen in spürbare Veränderungen vor Ort umsetzen lassen.

Quelle