SPD drängt auf Bieterverfahren für den Alten Bahnhof – doch wer blockiert?
Tim BöhmSPD drängt auf Bieterverfahren für den Alten Bahnhof – doch wer blockiert?
Die SPD-Fraktion im Stadtrat drängt auf schnelles Handeln zur Zukunft des Alten Bahnhofs. Sie fordert, das Bieterverfahren ohne weitere Verzögerung einzuleiten. Die Fraktionsvorsitzende Iris Preuß-Buchholz betont die Notwendigkeit eines neuen Schwungs für das Projekt.
Preuß-Buchholz argumentiert, dass sowohl der Bahnhof als auch der umliegende Südpark vorankommen müssten. Sie warnt, dass weitere Verzögerungen der Stadt in dreifacher Hinsicht schaden würden: durch steigende tägliche Instandhaltungskosten, eine blockierte Parkentwicklung und nachlassendes Interesse von Investoren. Gleichzeitig lehnt sie den Vorschlag ab, das Gebäude in städtische Regie zu übernehmen – mit Verweis auf die hohen Sanierungskosten, die durch defekte Lüftungskomponenten entstanden seien.
Die SPD-Chefin sieht sich zuletzt mit Kritik konfrontiert, die sich eigentlich gegen den Oberbürgermeister richtet. Sie entgegnet, dass vielmehr dessen Vorgänger in der Verantwortung stünden. Die SPD-Fraktion fordert nun einen fraktionsübergreifenden Beschluss mit zusätzlichen Sicherungsmechanismen in der Vorlage.
Um Bedenken auszuräumen, will die Fraktion einen Änderungsantrag einbringen. Dieser soll der Stadt ein Vorkaufsrecht garantieren und einen verbindlichen Zeitplan für den Betriebsstart festlegen. Ziel des Vorhabens ist es, die Zukunft des Alten Bahnhofs zu sichern und weitere finanzielle Belastungen zu vermeiden. Bei Annahme könnte das Bieterverfahren bald beginnen – mit entsprechenden Schutzklauseln für die Stadt. Zudem würde die Änderung eine feste Frist für die Projektrealisierung vorgeben.






