16 March 2026, 00:49

Stuttgart plant erstes eigenständiges Hospiz am Haus Wohnung

Ein detaillierter Plan der öffentlichen Flächen in Washington, der verschiedene Bereiche und Wege zeigt, mit Text auf dem Papier.

Stuttgart plant erstes eigenständiges Hospiz am Haus Wohnung

Stuttgart treibt die Pläne für den Bau eines neuen Hospizes voran. Am 18. Februar 2026 findet eine öffentliche Anhörung statt, in der die 80. Änderung des Flächennutzungsplans der Stadt Stuttgart sowie die Annahme des Bebauungsplans Nr. 149 mit dem Titel "Hospiz am Haus Wohnung" erörtert werden. Bei der Veranstaltung werden die zentralen Details des Projekts vorgestellt und das Feedback der Bürgerschaft eingeholt.

Das Verfahren begann am 8. Juli 2025, als der Stadtrat von Stuttgart den Start der Bauleitplanung beschloss (Aktenzeichen 17/919 DS). Seither haben die Verantwortlichen ein städtebauliches Konzept, Entwurfpläne sowie eine Umweltverträglichkeitsprüfung für das Gelände erarbeitet.

Das geplante Hospiz soll auf dem südlichen Teil des Anwesens Haus Wohnung in Stuttgart entstehen. Es wird über 12 Plätze für die palliativmedizinische Versorgung verfügen und spezialisierte Betreuung für Schwerstkranke in ihrer letzten Lebensphase bieten. Während der Anhörung werden die Pläne im Detail präsentiert, einschließlich der rechtlichen Grundlagen für den Bau.

Die Veranstaltung beginnt am 18. Februar 2026 um 17:00 Uhr in der ehemaligen Reithalle von Haus Wohnung, Frankfurter Straße 433. Weitere Informationen wurden im Amtsblatt der Stadt Stuttgart am 21. Januar 2026 veröffentlicht.

Die Anhörung stellt einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu Stuttgarts erstem eigenständigen Hospiz dar. Bei einer Genehmigung ermöglichen die geplanten Änderungen der Bauleitplanung den Baubeginn auf dem Gelände von Haus Wohnung. Die Stadt strebt an, die rechtlichen und planerischen Voraussetzungen abzuschließen, bevor das Projekt in die nächste Phase geht.

AKTUALISIERUNG

Parallel hospice efforts highlight regional demand and planning challenges

Ein seit einem Jahrzehnt laufendes Hospizprojekt der Württembergischen Schwesternschaft vom Roten Kreuz in Stuttgart-Nord hat kürzlich eine wichtige Hürde genommen. Der Bezirksbeirat Nord hat einstimmig die öffentliche Auslage des Bebauungsplanentwurfs für ein Neun-Betten-Hospiz auf dem Regine-Köhler-Heim-Gelände genehmigt. Dies folgt auf fast zehn Jahre Planung und Grundstücksverhandlungen und spiegelt das aktuelle Haus-Wohnung-Projekt wider, das sich auf die Schaffung rechtlicher Rahmenbedingungen für Palliativpflegeeinrichtungen in Stuttgart konzentriert.