27 April 2026, 16:23

Taylor Swift wehrt sich mit Markenrecht gegen KI-Missbrauch ihrer Stimme und ihres Images

Ein Mann im Anzug spricht in ein Mikrofon an einem Rednerpult, wahrscheinlich um die Genehmigung eines Internetsperrgesetzes durch die Regierung zu kommentieren.

Taylor Swift wehrt sich mit Markenrecht gegen KI-Missbrauch ihrer Stimme und ihres Images

Taylor Swift hat rechtliche Schritte eingeleitet, um ihre Stimme und ihr Image vor unbefugter Nutzung durch KI zu schützen. Ihr Unternehmen reichte im April 2023 drei Markenanmeldungen ein – eine Reaktion auf die zunehmende Verbreitung von KI-generierten Fälschungen, die ihr Aussehen nutzen. Der Schritt zeigt die wachsende Besorgnis unter Prominenten über die Risiken, die von künstlicher Intelligenz ausgehen.

Die Anträge wurden am 24. April 2023 von TAS Rights Management, der für Swift zuständigen Abteilung für geistiges Eigentum, eingereicht. Der Markenrechtsexperte Josh Gerben entdeckte die Anmeldungen als Erster. Zwei davon betreffen Klangmarken für ihre Stimme, darunter die Phrasen "Hey, hier ist Taylor Swift" und "Hey, ich bin's, Taylor". Ein dritter Antrag schützt ein bestimmtes Foto der Sängerin.

Dieser Ansatz ähnelt einem jüngsten Fall mit dem Schauspieler Matthew McConaughey, dessen Anwälte 2025 ähnliche Markenrechte sicherten. Traditionell schützt das Markenrecht nicht das allgemeine Erscheinungsbild, die Stimme oder die Persönlichkeit einer Person. Doch mit dem Fortschritt der KI-Technologie suchen öffentliche Persönlichkeiten nach neuen juristischen Strategien, um ihre digitalen Identitäten zu kontrollieren.

Swifts Entscheidung folgt auf die unberechtigte Verwendung ihres Images in KI-generierten Inhalten, darunter Deepfake-Pornografie und Meta-KI-Chatbots. Die rechtliche Taktik – manchmal als "sich selbst markenrechtlich schützen" bezeichnet – ist in KI-bezogenen Streitfällen noch nicht vor Gericht getestet worden.

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Die Anmeldungen spiegeln einen größeren Trend in der Unterhaltungsbranche wider, in dem Stars nach neuen Wegen suchen, um sich gegen KI-Missbrauch zu wehren. Zwar ist der Ausgang dieser Anträge ungewiss, doch könnten sie einen Präzedenzfall dafür schaffen, wie sich das Markenrecht an die Herausforderungen der künstlichen Intelligenz anpasst. Vorerst unterstreicht der Schritt die Dringlichkeit, mit der viele Künstler ihre Identität im digitalen Zeitalter schützen wollen.

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