27 April 2026, 12:24

Trockener Rasen im Kölner Stadion entfacht Diskussionen bei Bundesliga-Spiel

Trockenes Gras in einem Bild.

Trockener Rasen im Kölner Stadion entfacht Diskussionen bei Bundesliga-Spiel

Trockener Rasen im Kölner Stadion sorgt für Diskussionen im Bundesliga-Spiel gegen Leverkusen

Der ausgedörrte Platz im Kölner Stadion wurde am Samstag zum Gesprächsthema beim Bundesliga-Spiel gegen Bayer Leverkusen. Bei Temperaturen zwischen 17 und 19 Grad Celsius zog die Spieloberfläche Kritik der Gäste auf sich. Leverkusens Trainer Kasper Hjulmand machte die Bedingungen für das verlangsamte Spiel verantwortlich.

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Hjulmand bezeichnete den Rasen als "knochentrocken" und vermutete, er sei möglicherweise vor dem Spiel bewässert und dann antrocknen gelassen worden. Zum Vergleich führte er den eigenen Platz an, der in der vergangenen Saison als "Platz des Jahres" ausgezeichnet worden war.

Kölns Cheftrainer René Wagner wies Vorwürfe einer gezielten Manipulation zurück. Scherzhaft meinte er, die Sonne könnte schuld an den trockenen Verhältnissen sein. Bekannt ist, dass der Rasen im Kölner Stadion aufgrund des lokalen Mikroklimas besonders schnell austrocknet und verbrennt.

Laut dem "Greenkeeping-Handbuch" der DFL sollen Vereine die Bewässerung an Wetter und Mikroklima anpassen. Trotz Befolgung dieser Richtlinien blieb der Platz selbst nach dem Wässern trocken. Dies spiegelt einen neuen Trend in der Bundesliga wider, bei dem lokale Naturbedingungen ungewöhnlich trockene Spielflächen entstehen lassen.

Die Debatte um die Platzverhältnisse zeigt die Herausforderungen, vor denen die Vereine stehen, um optimale Spielbedingungen zu gewährleisten. Während Leverkusens Platzwart:innen für ihre Arbeit ausgezeichnet wurden, bleibt Kölns lokales Klima eine ständige Einflussgröße. Die Diskussion könnte weitere Gespräche darüber anstoßen, wie sich natürliche Gegebenheiten und Spielanforderungen besser in Einklang bringen lassen.

Quelle