VW Group Logistics plant grüne Transportrevolution bis 2030
Volkswagen Group Logistics stellt Pläne zur Dekarbonisierung des Transports auf der ALSC Europe 2024 vor
Auf der ALSC Europe 2024, die vom 19. bis 21. März in Bonn stattfand, hat die Volkswagen Group Logistics ihre Strategie zur klimaneutralen Gestaltung der Transportketten vorgestellt. Oliver Bronder, Geschäftsführer des Bereichs, erläuterte die Unternehmenspläne und zog Lehren aus den jüngsten Herausforderungen in der Lieferkette.
Bronder betonte auf der Konferenz, dass die Logistik für die VW Gruppe zunehmend zu einem strategischen Erfolgsfaktor geworden sei. Die Zuverlässigkeit für Kunden stehe dabei im Mittelpunkt der Prioritäten. Als zentrale Erkenntnisse aus den vergangenen Lieferkettenstörungen nannte er lösungsorientiertes Handeln und die Bedeutung der Zusammenarbeit über Abteilungsgrenzen hinweg.
Bereits jetzt hat das Unternehmen Maßnahmen ergriffen, um seine Abläufe zu optimieren. Durch den Einsatz digitaler Tools und eine verbesserte Datentransparenz wurden die Prognosen zu Nachfrage und Kapazitäten im Fahrzeugtransport präziser. Während der Engpässe bei Transportkapazitäten griff man zeitweise auf gecharterte Lkw zurück, hat diesen Ansatz jedoch inzwischen wieder reduziert.
Für die Zukunft setzt VW Group Logistics auf den Ausbau des Schienengüterverkehrs und die Einführung elektrischer Lkw, um die Emissionen zu senken. Kurzfristig sollen zudem LNG-betriebene Schiffe zum Einsatz kommen. Langfristig plant das Unternehmen, alternative Kraftstoffe wie Ammoniak für die Schifffahrt zu testen.
Im Rahmen der ALSC Europe 2024 kamen zudem Branchenführer von BMW, Renault und Jaguar Land Rover in Red Sofa-Interviews zu Wort. Ein Live-Blog sowie die Höhepunkte der Konferenz sind auf der Website von Automotive Logistics abrufbar. Die VW Gruppe bleibt weiterhin auf Kurs – mit Fokus auf Nachhaltigkeit und operative Effizienz in ihrem Logistiknetzwerk.






