17 June 2026, 16:51

2023 brachte Rekordstaus auf deutschen Autobahnen – doch 2019 bleibt ungeschlagen

2023 Verkehrsdichte-Bilanz: Significantly More Congestion Than Last Year

2023 brachte Rekordstaus auf deutschen Autobahnen – doch 2019 bleibt ungeschlagen

Staus auf deutschen Autobahnen verschärften sich 2023 deutlich

Im Jahr 2023 nahm der Stau auf deutschen Autobahnen deutlich zu. Sowohl die Anzahl als auch die Dauer der Staus stiegen im Vergleich zu 2022 stark an. Auch die durch Verkehrsbehinderungen verursachten Verzögerungen nahmen um fast ein Drittel zu.

Laut ADAC gab es 2023 insgesamt 691 Staus mit einer Länge von über 20 Kilometern – fast doppelt so viele wie die 383 im Vorjahr. Der längste Stau erstreckte sich am Freitag, dem 20. Januar, auf 56 Kilometern auf der A61 bei Mönchengladbach. Insgesamt summierten sich die durch Verkehrsstörungen verursachten Verzögerungen auf 427.000 Stunden, ein Anstieg von 30 Prozent gegenüber 2022.

Im Laufe des Jahres verschärfte sich die Situation kontinuierlich, mit Spitzenwerten in den Monaten Juli, August und September. Der Tag mit den schwersten Staus war der Freitag, der 29. September, mit rund 2.400 Stau-Stunden. Besonders belastet waren Mittwoch und Donnerstag, an denen es durchschnittlich jeweils etwa 1.500 Stau-Stunden gab.

Trotz des Anstiegs blieb das Stauaufkommen 2023 jedoch unter dem Niveau von 2019, als insgesamt 521.000 Stau-Stunden registriert wurden. Allerdings übertraf allein der August 2023 den gleichen Monat im Jahr 2019. Nordrhein-Westfalen verzeichnete mit fast 34 Prozent den höchsten Anteil an Staus, gefolgt von Bayern mit 15 Prozent und Baden-Württemberg mit 10 Prozent.

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Die Daten zeigen einen klaren Aufwärtstrend bei Staus und Verzögerungen im Jahr 2023. Besonders betroffen waren Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg. Die Gesamtzahl der Verzögerungen und Stau-Stunden lag jedoch noch unter den Werten von vor der Pandemie aus dem Jahr 2019.

Quelle