Audi beschleunigt seine Klimastrategie: Null Emissionen bis 2026
Audi intensiviert seine Bemühungen, die Emissionen in allen Unternehmensbereichen zu senken. Das Unternehmen hat ehrgeizige Ziele gesetzt, um seine Umweltbelastung zu verringern – darunter den vollständigen Umstieg auf die Produktion rein elektrischer Fahrzeuge bis 2026. Nun rücken auch Logistik und Fertigungsprozesse im Rahmen dieser Initiative in den Fokus.
Der Automobilhersteller hat bereits Fortschritte im Bereich umweltfreundlicherer Transportlösungen erzielt. So realisierte Audi bereits 2017 CO₂-neutrale Lieferungen in Deutschland durch den Einsatz des Ecoplus-Dienstes der DB Cargo. Jetzt will das Unternehmen den Schienentransport für die Fahrzeugauslieferung ausbauen – mit Ökostrom betrieben. Der Hintergrund: Der Transport fertiger Fahrzeuge verursacht derzeit dreimal so hohe Emissionen wie der Wareneingang.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Verpackung. Audi reduziert den Kunststoffanteil in der Teileverpackung jährlich um 500 Tonnen. Gleichzeitig arbeitet das Logistikteam daran, Störungen im Schienennetz zu beheben, die den Umweltschutzfortschritt bremsen könnten.
Auch die Emissionen aus dem Batteriebetrieb nimmt der Konzern ins Visier. Ziel ist es, die Batterielieferungen CO₂-frei zu gestalten und ausgediente Batterien von Elektrofahrzeugen zu recyceln. Diese Maßnahmen sind Teil des übergeordneten Plans, die Emissionen über den gesamten Lebenszyklus bis 2025 um 30 Prozent zu senken.
Langfristig strebt Audi CO₂-Neutralität in allen Unternehmensbereichen an. Ab 2026 wird das Unternehmen ausschließlich Batterie-Elektrofahrzeuge produzieren. Die Anpassungen in Logistik, Verpackung und Batteriehandhabung sind zentrale Bausteine dieser Strategie.
