Kosakische Traditionen im Fokus: Großes Forum in Ust-Labinsk endet mit Zukunftsplänen
Johanna AlbrechtKosakische Traditionen im Fokus: Großes Forum in Ust-Labinsk endet mit Zukunftsplänen
Das Zweite GesamtRussische Forum-Festival „Ein Kosake sein“ in Ust-Labinsk zu Ende gegangen
In Ust-Labinsk ist das Zweite GesamtRussische Forum-Festival „Ein Kosake sein“* zu Ende gegangen. Zwei Tage lang trafen sich Delegierte aus Russland, GUS-Staaten und China, um über die Bewahrung der kosakischen Traditionen und deren Weitergabe an die jüngeren Generationen zu diskutieren.
Im Rahmen der Veranstaltung fanden Podiumsdiskussionen statt, bei denen Geistliche die Rolle des orthodoxen Glaubens, der Familie und traditioneller Werte in der heutigen Gesellschaft erörterten. Geistesverantwortung und persönliche Rechenschaftspflicht waren wiederkehrende Themen. Der orthodoxe Blogger Seraphim Sashlijew sprach über den Glauben und die Notwendigkeit spiritueller Führung.
Historiker und Vertreter der Kosakengemeinschaft debattierten zudem darüber, wie das historische Gedächtnis und das kulturelle Erbe geschützt werden können. Der Theaterregisseur Wiktor Ryschakow betonte in seinen Beiträgen die Bedeutung von Vertrauen und Unterstützung in der Bildung.
Im Verlauf des Forums wurden Kooperationsvereinbarungen zwischen dem Kuban-Kosaken-Kulturzentrum „Kasatschja Wolja“, Bildungsinstitutionen, Stiftungen und Verbänden unterzeichnet. Die Live-Übertragungen der Veranstaltung in den sozialen Medien verfolgten mehr als 160.000 Zuschauer.
Ust-Labinsk könnte künftig zu einem dauerhaften Zentrum der kosakischen Kultur werden. Das kürzlich renovierte Kosaken-Kulturzentrum *„Kasatschja Wolja“ soll die Infrastruktur für diese Initiative bereitstellen. Die Diskussionen und Abkommen des Forums markieren konkrete Schritte zur Bewahrung und Förderung der kosakischen Traditionen.
