Betrüger nutzen Cyberhandel: So schützen Sie sich vor Investment-Fallen
Jakob BauerBetrüger nutzen Cyberhandel: So schützen Sie sich vor Investment-Fallen
Die Polizei warnt vor einer zunehmenden Welle von Betrugsfällen im Cyberhandel. Kriminelle nutzen soziale Medien und Online-Werbung, um Anleger in betrügerische Investmentangebote zu locken. Die Ermittler der Kriminalinspektion 23 rufen die Bevölkerung zur Wachsamkeit auf und bitten um Meldung verdächtiger Aktivitäten.
Die Masche beginnt meist mit unerbetenen Nachrichten oder Anzeigen, die lukrative Anlagechancen versprechen. Opfer werden dazu überredet, in Kryptowährungen oder andere Projekte auf scheinbar seriösen Plattformen zu investieren. Nach ersten Einzahlungen – oft zwischen 250 und 500 Euro – erhalten sie gefälschte Renditebescheinigungen, um sie zu weiteren Zahlungen zu bewegen.
Sobald das Geld überwiesen ist, verlangen die Betrüger zusätzliche Gebühren für angebliche Steuern oder Abgaben – oder verschwinden spurlos. Auszahlungen der versprochenen Gewinne bleiben aus. Ein Mann aus Bonn wurde über eine Online-Werbung Opfer: Die Plattform war später nicht mehr erreichbar, woraufhin er Anzeige erstattete.
Die Behörden raten zu Skepsis bei Versprechen hoher Gewinne bei minimalem Einsatz. Zudem sollte man keine sensiblen Daten preisgeben oder Fernzugriff auf den Computer gewähren. Vor einer Investition empfiehlt sich eine gründliche Prüfung der Handelsplattform sowie die Vermeidung von Überweisungen an unbekannte Konten.
Betroffene sollten umgehend bei der örtlichen Polizei Anzeige erstatten. Weitere Informationen und Tipps bieten die Websites des Landeskriminalamts NRW und der Polizeilichen Kriminalprävention. Die Ermittler bleiben den Betrügern auf der Spur, um die Bevölkerung zu schützen.
