BfS fordert Transparenz bei Zukunft des Solinger Theater- und Konzerthauses
Johanna AlbrechtBfS fordert Transparenz bei Zukunft des Solinger Theater- und Konzerthauses
Die BfS hat ihre Position zur Zukunft des Solinger Theater- und Konzerthauses dargelegt. Die Einrichtung spielt eine zentrale Rolle für das kulturelle Leben der Stadt, ihr städtisches Gesicht und den Arbeitsmarkt. Die Parteiführung betont, dass jede Entscheidung mit größter Sorgfalt, voller Transparenz und unter Einbindung der Öffentlichkeit getroffen werden müsse.
Die BfS erkennt das Theater- und Konzerthaus als identitätsstiftend für Solingen an. Zwar spricht sich die Partei grundsätzlich für seinen Erhalt aus, lehnt es jedoch ab, sich voreilig für eine Sanierung oder einen Neubau auszusprechen – ohne vorher eine gründliche Prüfung vorzunehmen. Jeder Vorschlag der Stadtverwaltung, ob Modernisierung oder kompletter Neubau, müsse gleichberechtigt geprüft werden.
Ein zentrales Anliegen bleibt die finanzielle Verantwortung. Die BfS warnt vor erheblichen Risiken für öffentliche Gelder und fordert eine faktenbasierte Herangehensweise statt überstürzter Entscheidungen. Berichte, wonach auf eine detaillierte Analyse verzichtet werden solle, stoßen auf Kritik: Solche Methoden seien für eine Entscheidung dieses Ausmaßes völlig unangemessen.
Transparenz steht im Mittelpunkt der Forderungen der BfS. Parteisprecher Andreas Mokros betont, dass die Information der Solinger Bürgerinnen und Bürger oberste Priorität habe. Der Prozess müsse neutral bleiben, alle Optionen offen bewertet und Entscheidungen nachvollziehbar begründet werden.
Die Haltung der BfS lässt sowohl eine Sanierung als auch einen Neubau vorerst im Raum. Die endgültige Entscheidung hänge von einem strengen Vergleich der Kosten, Nutzen und langfristigen Auswirkungen ab. Die Partei besteht darauf, dass öffentliches Vertrauen und Haushaltsdisziplin den Ausgang bestimmen müssen.






