Caritas-Haus Bethlehem in Solingen eröffnet sanierte Notunterkunft mit mehr Wohnraum
Johanna AlbrechtCaritas-Haus Bethlehem in Solingen eröffnet sanierte Notunterkunft mit mehr Wohnraum
Caritas-Haus Bethlehem in Solingen hat Sanierung seiner Notunterkunft und Übergangswohnung abgeschlossen
Das Caritas-Haus Bethlehem in Solingen hat eine umfassende Sanierung seiner Notunterkunft und einer Übergangswohnung abgeschlossen. Ziel des Projekts war es, würdevollen Wohnraum für benachteiligte Menschen in der Stadt zu schaffen. Mitarbeiter, Klienten und Spender trugen gemeinsam zu der Aufwertung bei.
Die Einrichtung bietet nun neun Notübernachtungsplätze sowie eine Übergangswohnung für bis zu vier Wochen an. Hinzu kommen 16 mittelfristige Wohnmöglichkeiten für ein bis fünf Jahre und weitere 16 Langzeitwohnplätze am Standort Bahnstraße.
Norbert Lesweng, der Einrichtungsleiter, bezeichnete die Sanierung als „wunderbare Bestätigung“ der geleisteten Arbeit. Sowohl Mitarbeiter als auch Klienten beteiligten sich an der Renovierung und Verschönerung der Räumlichkeiten. Die Finanzierung erfolgte durch Spenden, darunter eine bedeutende Zuwendung eines ehemaligen Klienten.
Appell an Wohnungsbau und Politik
Dr. Christoph Humburg, Direktor des Caritasverbandes, betonte den dringenden Bedarf an bezahlbaren Kleinwohnungen in Solingen. Er rief Wohnungsbaugesellschaften und lokale Politiker auf, der Wohnungsnot entgegenzuwirken. Norbert Zimmermann vom Caritas-Beratungszentrum für Wohnungslose wies darauf hin, dass in der Stadt offiziell 122 Menschen als wohnungslos gemeldet sind. Die tatsächliche Zahl der Wohnungssuchenden dürfte jedoch deutlich höher liegen.
Die sanierte Unterkunft bietet nun verbesserte Lebensbedingungen für Hilfsbedürftige. Die Caritas setzt sich weiterhin für mehr Unterstützung im Kampf gegen den Wohnraummangel in Solingen ein. Die Organisation bleibt ihrem Ziel verpflichtet, benachteiligten Menschen den Weg in stabiles Wohnen zu ebnen.
