25 June 2026, 18:12

CDU blockiert Solinger Kunstprojekte wegen Finanzlücken und Denkmalschutz

CDU sieht offene Fragen im Bürgermeister-Plan für das Zentrum für verfolgte Künste

CDU blockiert Solinger Kunstprojekte wegen Finanzlücken und Denkmalschutz

Die CDU-Fraktion im Solinger Stadtrat hat Bedenken gegen die Pläne der Stadt für ihre Kunstsammlung und das Zentrum für verfolgte Künste geäußert. Ihre Mitglieder argumentieren, dass zentrale Fragen zur Finanzierung und zum Denkmalschutz weiterhin unbeantwortet blieben. Die Partei wirft Bürgermeister Tim Kurzbach zudem vor, voreilige Aussagen getroffen zu haben, ohne den zuständigen Ausschuss zu konsultieren.

Daniel Flemm, Fraktionsvorsitzender der CDU, kritisierte das Vorgehen des Bürgermeisters scharf. Er betonte, dass einseitige Absichtserklärungen die Glaubwürdigkeit der lokalen Politik untergrüben. Sebastian Haug, Vorsitzender des Kulturausschusses, schloss sich dieser Kritik an und wies Kurzbachs Ankündigung zu möglichen städtischen Fördermitteln direkt zurück.

Die CDU besteht darauf, dass zunächst die Zukunft des Solinger Kunstmuseums geklärt werden müsse. Flemm und Haug kamen überein, dass die Unterbringung der Kunstsammlung in der alten Sparkasse in Gräfrath keine dauerhafte Lösung darstelle. Gleichzeitig hoben sie die Bedeutung des Museums für das kulturelle Leben der Stadt und seine starke bildungspolitische Rolle hervor.

Die Partei fordert nun im nächsten Kulturausschuss Antworten auf offene Fragen. Sie besteht darauf, dass Finanzierung und Denkmalschutz geklärt werden müssen, bevor eine Erweiterung des Zentrums für verfolgte Künste in Betracht gezogen werden kann. Im Mittelpunkt der CDU-Bedenken stehen ungelöste praktische und finanzielle Details. Die Fraktion pocht auf transparente Diskussionen, bevor Entscheidungen getroffen werden. Die nächste Ausschusssitzung wird entscheidend sein, um diese Themen zu behandeln.

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