CDU plant Expressbus für bessere Anbindung des Solinger Krankenhauses
Die CDU-Ratsfraktion in Solingen hat eine neue Expressbuslinie vorgeschlagen, um die Anbindung an das städtische Krankenhaus zu verbessern. Das Vorhaben sieht eine direkte Verbindung zwischen dem Solinger Hauptbahnhof, dem Krankenhaus und dem Graf-Wilhelm-Platz vor. Es ist Teil einer umfassenderen Initiative, den öffentlichen Nahverkehr für Pendler zu optimieren und die Nachhaltigkeitsziele der Stadt zu unterstützen.
Wie der CDU-Fraktionsvorsitzende Daniel Flemm erklärte, stehe die geplante Linie in engem Zusammenhang mit der zentralen Rolle des Krankenhauses als wichtigste Gesundheitseinrichtung Solingens. Hintergrund ist die Schließung der Lukas-Klinik in Ohligs, die den Bedarf an besseren Verkehrsanbindungen weiter erhöht hat. Zudem soll die neue Strecke die Auslastung der bestehenden Linien 681 und 682 entlasten, indem sie bis ins Stadtzentrum verlängert wird.
Die Initiative richtet sich sowohl an Krankenhausmitarbeiter als auch an die Allgemeinheit. Angesichts des Fachkräftemangels will die CDU Beschäftigten eine schnellere und zuverlässigere Anreise ermöglichen. Das Krankenhaus könnte das Vorhaben unterstützen, indem es etwa Jobtickets oder das Deutschlandticket bezuschusst.
Die Finanzierung bleibt jedoch eine offene Frage. Die CDU räumt ein, dass die Haushaltsmittel begrenzt sind, und schlägt vor, die städtischen Werke mit der Prüfung der Kosten und Fördermöglichkeiten zu beauftragen. Zudem soll die Linie durch ihre Schnelligkeit und Effizienz beworben werden, um ihre Nutzung attraktiver zu machen.
Der Verkehrsausschuss wird den Vorschlag nun prüfen. Bei einer Genehmigung könnte die Expressbuslinie die Erreichbarkeit des Krankenhauses deutlich verbessern und andere Linien entlasten. Gleichzeitig passt das Projekt in die städtischen Bemühungen, den öffentlichen Nahverkehr stärker zu nutzen.






