Chaos in Essen: Krawalle, Pyrotechnik und fünf Großdemonstrationen am Spieltag
Jakob BauerChaos in Essen: Krawalle, Pyrotechnik und fünf Großdemonstrationen am Spieltag
Am Samstag, dem 15. März, fanden im Essener Stadtzentrum fünf Versammlungen statt. Über 1.000 Menschen versammelten sich, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in der gesamten Gegend führte. Die Ereignisse fielen zeitlich mit einem Drittligaspiel zwischen Rot-Weiss Essen und Dynamo Dresden zusammen.
Das Spiel selbst verlief ohne größere Zwischenfälle. Abseits des Stadions kam es jedoch zu einer Friedensstörung mit 45 Beteiligten. Teilnehmer versuchten, Absperrungen zu durchbrechen, und griffen Polizeibeamte an.
Die Behörden reagierten mit drei Strafanzeigen wegen Beleidigung, Widerstands gegen die Polizei und des Einsatzes von Pyrotechnik. Zudem wurden fünf weitere Ermittlungsverfahren eingeleitet, unter anderem wegen Verdachts auf Volksverhetzung und Körperverletzung. Polizeidirektor Peter Both erklärte später, die Einsatzlage sei aus polizeilicher Sicht gut verlaufen.
Insgesamt gab es an diesem Tag fünf Versammlungen und mehrere rechtliche Maßnahmen. Nach der Auflösung der Menschenmengen normalisierte sich der Verkehr wieder. Die Polizei bestätigte, dass weder bei den Einsatzkräften noch bei den Teilnehmern schwere Verletzungen zu verzeichnen waren.






