Düsseldorfer Mahnwachen halten an das Schicksal der Geiseln vom 7. Oktober fest
Johanna AlbrechtDüsseldorfer Mahnwachen halten an das Schicksal der Geiseln vom 7. Oktober fest
Wöchentliche Mahnwache in Düsseldorf hält Schicksal der Geiseln vom 7. Oktober 2023 in Erinnerung
Seit Monaten versammeln sich in Düsseldorf Menschen, um an die Opfer des Hamas-Angriffs auf den Süden Israels am 7. Oktober 2023 zu erinnern und die Freilassung der noch immer festgehaltenen Geiseln zu fordern. Initiiert von Eva Lindner und Rivkah Young, sorgt die Veranstaltung dafür, dass die Schicksale der Betroffenen nicht in Vergessenheit geraten.
Die regelmäßigen Treffen begannen im Februar 2024 – mehrere Monate nach dem Angriff, bei dem etwa 1.200 Menschen getötet wurden, einem der blutigsten Tage der israelischen Geschichte. Teilnehmer:innen tragen Plakate mit Fotos der Geiseln, um ihre Gesichter präsent zu halten. Bilder und Videos der Mahnwachen werden online mit dem Aufruf "Bringt sie jetzt nach Hause" geteilt.
Die Fotografin Eva Lindner dokumentiert seit dem ersten Treffen jede Veranstaltung. Ihre Aufnahmen zeigen den ungebrochenen Einsatz der Beteiligten. Gleichzeitig erinnert die Aktion an das zweite Jubiläum eines separaten Massakers an Jüd:innen – und unterstreicht damit die Notwendigkeit, unschuldige Opfer nicht zu vergessen.
Düsseldorfs Oberbürgermeister Stephan Keller hat die Initiative öffentlich unterstützt. Er würdigte die Teilnehmer:innen dafür, dass sie sich gegen die Barbarei stellen und das Thema im öffentlichen Bewusstsein halten.
Die Mahnwachen in Düsseldorf sind zugleich Gedenkveranstaltung und Protest. Indem die Organisator:innen Fotos der Geiseln zeigen und ihre Geschichten erzählen, sorgen sie dafür, dass die Opfer nicht vergessen werden. Das anhaltende Engagement der Stadt spiegelt die anhaltende Forderung nach Gerechtigkeit und der sicheren Rückkehr der Vermissten wider.






