Energiekrise droht: Behörden warnen vor Stromausfällen und Sport-Einschränkungen im Winter
Nico MeyerEnergiekrise droht: Behörden warnen vor Stromausfällen und Sport-Einschränkungen im Winter
Sorgen über die Energiekrise in Deutschland wachsen mit Blick auf den Winter
Behörden warnen vor möglichen Stromausfällen und Engpässen, die den Alltag und den Sportbetrieb empfindlich stören könnten. Martin Bender, Vorsitzender des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS), übt scharfe Kritik an der Berliner Ampelkoalition. Deren Energiepolitik führe seiner Ansicht nach zur Schließung von Kraftwerken und berge das Risiko einer Katastrophe in den kommenden Wintermonaten. Seine Warnung reiht sich ein in die wachsende Besorgnis über die Versorgungssicherheit in den nächsten Monaten.
Auch Jan-Claudius Salewski, Pressesprecher des BfS und Stadtrat in Solingen, teilt diese Bedenken. Nach drei belastenden Jahren mit Corona-Beschränkungen stehe die Bevölkerung nun vor einer weiteren möglichen Krise, so Salewski. Besonders problematisch sei die Gefahr von Einschränkungen bei der Flutlichtnutzung für Sportler – der Amateur- und Profisport könnte hart getroffen werden.
Jan Michael Lange, Fraktionsvorsitzender im Rat, zeigt sich ebenfalls alarmiert. Gemeinsam mit Frank Knoche, dem fraktionspolitischen Sprecher der Grünen, ist er überzeugt: Die Zeit der Ressourcenfülle sei vorbei. Lange warnt, dass der Breitensport kürzertreten müsse, wenn selbst grundlegende Bedürfnisse nicht mehr gedeckt werden könnten.
Die Warnungen deuten auf einen harten Winter hin. Stromknappheit könnte zu Einschränkungen im Sportbereich und anderen öffentlichen Leistungen zwingen. Die Behörden rufen zur Vorsorge auf – denn die Energieversorgung bleibt weiter unsicher.
