18 March 2026, 06:17

Europäische Großrazzia deckt massive Arbeitsausbeutung in der Gastronomie auf

Eine Gruppe von Polizeibeamten steht vor einem großen Gebäude mit Fenstern, Säulen und Bögen, während eine Person links eine Kamera hält, mit Fahrzeugen auf der Straße und Bäumen, Verkehrsampeln und Flaggen im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Europäische Großrazzia deckt massive Arbeitsausbeutung in der Gastronomie auf

Großrazzia gegen Arbeitsausbeutung in Europa im September 2023

Im September 2023 fand eine großangelegte Aktion gegen Arbeitsausbeutung in ganz Europa statt. Zoll- und Polizeibeamte kontrollierten in 30 Ländern Unternehmen, um illegale Arbeitsbedingungen und Menschenhandel aufzudecken. An der Operation waren Europol sowie nationale Strafverfolgungsbehörden beteiligt.

Das Hauptzollamt Aachen schloss sich der internationalen Initiative an und konzentrierte sich dabei auf den Gastronomiebereich. Inspektoren überprüften 13 Restaurants und Imbisse in Aachen, Euskirchen und Heinsberg. Insgesamt wurden während der Aktion 56 Beschäftigte kontrolliert.

Bei den Kontrollen deckten die Behörden schwere Verstöße auf, darunter illegalen Aufenthalt, Lohnbetrug sowie mangelhafte oder fehlende Arbeitszeiterfassung. Infolgedessen wurden 17 Ermittlungsverfahren eingeleitet. Zudem gab es Fälle von Beihilfe zu illegaler Beschäftigung und der Zahlung von Löhnen unter dem Mindestlohn.

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In Euskirchen führte die Operation zu drei Strafanzeigen. Eine gesuchte Person wurde festgenommen und der Polizei übergeben. Ziel der Aktionstage war es, kriminelle Netzwerke zu zerschlagen, die von ausgebeuteten Arbeitnehmern profitieren.

Die grenzüberschreitenden Kontrollen machten deutlich, dass Arbeitsausbeutung im Gastronomiesektor weiterhin ein drängendes Problem darstellt. Das Hauptzollamt Aachen beteiligt sich weiterhin an europäischen Operationen zur Bekämpfung illegaler Beschäftigung und des Menschenhandels. Mit weiteren Ermittlungen zu den aufgedeckten Verstößen ist zu rechnen.

Quelle