Falsches Rheinbahn-Angebot auf Facebook: Betrüger locken mit Billig-Tickets für 2,35 Euro
Jakob BauerFalsches Rheinbahn-Angebot auf Facebook: Betrüger locken mit Billig-Tickets für 2,35 Euro
Gefälschter Facebook-Beitrag lockt mit sechs Monaten unbegrenztem Nahverkehr in Düsseldorf für nur 2,35 Euro
Ein betrügerischer Facebook-Post wirbt mit einem angeblichen Angebot der Rheinbahn: sechs Monate unbegrenztes Fahren in Düsseldorf für lediglich 2,35 Euro. Die Betrüger behaupten, das Verkehrsunternehmen verkaufe 500 vorab bezahlte Tickets zu diesem Preis – doch die Rheinbahn dementiert dies entschieden. Ermittler warnen Nutzer davor, auf der verlinkten Website persönliche Daten preiszugeben.
Der falsche Beitrag erschien auf einer erst kürzlich erstellten Facebook-Seite, die am 30. Juni 2025 eingerichtet wurde. Während der offizielle Rheinbahn-Account über 47.000 Follower zählt, hat der gefälschte Account bisher nur zehn. Die Seite behauptet fälschlicherweise, das Unternehmen feiere sein 25-jähriges Jubiläum – dabei beging die Rheinbahn ihr tatsächliches 125-jähriges Bestehen bereits 2021.
Wer auf den Link klickt, gelangt auf eine Website, die zwar das Logo der Rheinbahn zeigt, jedoch keine Impressumsangaben enthält. Besucher werden aufgefordert, Fragen zu beantworten und persönliche Daten einzugeben – darunter auch Kreditkartennummern. Tests von CORRECTIV.Faktencheck ergaben, dass Nutzer das nicht existierende Ticket stets beim zweiten Versuch "gewinnen".
Die Rheinbahn bestätigte, dass es kein solches Sechs-Monats-Ticket zu diesem Preis gibt. Weltweit wurden bereits über 1.000 ähnliche Fake-Seiten identifiziert, die sich als Verkehrsbetriebe ausgeben – ein alarmierendes Zeichen für die Verbreitung solcher Betrugsmaschen.
Die Betrüger nutzen eine erfundene Jubiläumsfeier und ein vermeintlich verlockendes Angebot, um Nutzer in die Falle zu locken. Die Rheinbahn betont, dass es das Ticket nicht gibt und die betreffende Website nicht autorisiert ist. Die Behörden raten der Öffentlichkeit dringend, Angebote stets über offizielle Kanäle zu prüfen, bevor persönliche oder finanzielle Daten weitergegeben werden.






