FDP schlägt Sparkassen-Filialen als neue Standorte für Wuppertaler Museen vor
Johanna AlbrechtFDP schlägt Sparkassen-Filialen als neue Standorte für Wuppertaler Museen vor
Die Spannungen um die Zukunft des Von der Heydt-Museums und des Zentrums für verfolgte Künste in Wuppertal haben sich zugespitzt. Die FDP schlägt vor, ehemalige Filialen der Stadtsparkasse als mögliche neue Ausstellungsräume zu prüfen. Ute Klein, Beraterin der FDP, kritisiert die politischen Streitigkeiten um das aktuelle Gebäude in der Wuppertaler Straße.
Im Dezember des vergangenen Jahres hatte die FDP-Fraktion einen Antrag an den Kulturausschuss eingereicht. Darin forderte sie die Verwaltung auf, ehemalige Standorte der Stadtsparkasse in Gräfrath oder Höhscheid als mögliche Museumsstandorte zu bewerten. Der Keller der Gräfrather Filiale wird bereits vom Von der Heydt-Museum angemietet.
Klein bezeichnete den Antrag als einen ersten Schritt, um die Zukunft des Museums zu sichern. Sie argumentiert, dass die gemeinsame Nutzung des Gebäudes in der Wuppertaler Straße durch das Museum und das Zentrum für verfolgte Künste zunehmend schwieriger werde. Klein forderte die CDU auf, statt Kritik an den Vorschlägen anderer lieber eigene konstruktive Lösungsansätze einzubringen.
Die FDP bleibt offen für praktikable Lösungen für beide Einrichtungen. Klein pocht auf zukunftsfähige und nachhaltige Planung, um die anhaltenden räumlichen Konflikte zu lösen.
Die Debatte über den Standort des Museums geht weiter. Mit dem FDP-Antrag soll nach Alternativen gesucht werden, um die aktuelle angespannte Situation zu entlasten. Eine Entscheidung steht noch aus, doch die Diskussionen sollen unter Einbeziehung aller Beteiligten vorankommen.
