Feuerwehren aus NRW marschieren beim Kölner CSD für Vielfalt und Gleichberechtigung
Johanna AlbrechtFeuerwehren aus NRW marschieren beim Kölner CSD für Vielfalt und Gleichberechtigung
Kölner CSD-Umzug: Feuerwehren aus NRW zeigen Flagge für Vielfalt
Einer der größten LGBTIQ+-Events Europas, der Kölner Christopher Street Day (CSD), findet an diesem Sonntag statt. Mit dabei ist das Diversity-Netzwerk des Verbandes der Feuerwehren in NRW (VdF NRW), das Feuerwehrleute aus ganz Nordrhein-Westfalen vertritt. Zum sechsten Mal in Folge beteiligt sich die Gruppe an der Demonstration – mit einer klaren Botschaft: Einsatz für Gleichberechtigung und Inklusion.
Das Diversity-Netzwerk wurde 2018 ins Leben gerufen, um unterrepräsentierte Gruppen innerhalb der Feuerwehren zu fördern. In diesem Jahr marschieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter dem Motto "Für LGBTQ-Rechte – Viele. Gemeinsam. Stark!" Ihr Konvoi, bestehend aus Fahrzeugen der Kölner Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr sowie der Einheit aus Sankt Augustin, wird Teil des "Blaulicht-Konvois" sein. Begleitet werden sie zudem von Mitgliedern der Jugendfeuerwehren NRWs.
Der Umzug startet am Sonntag, 6. Juli, um 11:30 Uhr an der Deutzer Brücke und führt in Richtung Kölner Dom. Das Netzwerk nimmt unter der Startnummer 112 teil – der Notrufnummer der Feuerwehren – eine symbolträchtige Wahl, die ihre Mission unterstreicht. Für Rückfragen steht der Netzwerk-Koordinator Andreas Kirchharz unter [email protected] zur Verfügung.
Dr. Jan Heinisch, Vorsitzender des VdF NRW, bezeichnete die Teilnahme als "starkes Zeichen für Vielfalt, Toleranz und Solidarität innerhalb der Feuerwehrgemeinschaft". Die Präsenz des Diversity-Netzwerks beim Kölner CSD zeigt die wachsende Sichtbarkeit von LGBTIQ+-Mitgliedern in den Rettungsdiensten. Gemeinsam mit aktiven Feuerwehrleuten und Jugendgruppen setzen sie sich für Akzeptanz und gleiche Rechte ein. Tausende Besucher werden erwartet – die Feuerwehren übernehmen dabei eine sichtbare Rolle in den Feierlichkeiten.






