20 April 2026, 08:17

Großrazzia in Münster: Drei Festnahmen wegen Lohnbetrugs und Steuerhinterziehung

Schwarzes und weißes Schild an einem Gebäude mit der Aufschrift "Bitte Nolitterin' Verstoßern wird verfolgt Kein Entsorgen".

Großrazzia in Münster: Drei Festnahmen wegen Lohnbetrugs und Steuerhinterziehung

Großrazzia gegen Lohnbetrug und Steuerhinterziehung in Münster

In dieser Woche hat die Polizei in Münster eine großangelegte Razzia gegen Lohnbetrug und Steuerhinterziehung durchgeführt. Drei Verdächtige, die mit einem nicht angemeldeten Bauunternehmen in Verbindung stehen, wurden festgenommen. Bei der Aktion durchsuchten die Behörden sieben Objekte und setzten speziell ausgebildete Spürhunde ein, um verstecktes Bargeld aufzustöbern.

Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht ein 33-jähriger Mann, der ein Bauunternehmen führte, ohne seine Mitarbeiter sozialversicherungspflichtig anzumelden oder die vorgeschriebenen Abgaben zu zahlen. Bereits 2022 war seine Wohnung durchsucht worden, wobei belastendes Material sichergestellt wurde. Dennoch soll er seine illegalen Geschäfte fortgesetzt haben – unter anderem, indem er Konten ins Ausland verlegte, um Gelder zu verschleiern.

Das Hauptzollamt Münster vollstreckte am Mittwoch die Haftbefehle. Der 33-Jährige wurde in seiner Wohnung festgenommen, ebenso wie ein 61-jähriger Mitarbeiter, der verdächtigt wird, in die Unternehmensführung verstrickt zu sein. Zudem geriet eine 54-jährige Frau in den Fokus der Ermittler, die mutmaßlich als Strohfrau für das Unternehmen agierte.

Insgesamt wurden sieben Objekte durchsucht, darunter vier Wohnungen und drei Geschäftsräume. Zollbeamte setzten drei ausgebildete Spürhunde ein, um verstecktes Geld aufzuspüren. Gegen den 33-Jährigen laufen nun Strafverfahren vor dem Amtsgericht Münster wegen Vorenthaltens von Arbeitsentgelt, Untreue und Betrugs.

Die Razzia gilt als wichtiger Schritt zur Zerschlagung des mutmaßlichen Betrugsnetzwerks. Alle drei Verdächtigen bleiben vorerst in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen andauern. Die Behörden haben die genaue Summe der veruntreuten Gelder noch nicht bekannt gegeben.

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