Feuerwehren im Ennepe-Ruhr-Kreis diskutieren Krisenvorsorge und neue Projekte
Jakob BauerFeuerwehren im Ennepe-Ruhr-Kreis diskutieren Krisenvorsorge und neue Projekte
41. Bezirksdelegiertenversammlung des Feuerwehrabschnitts Ennepe-Ruhr in Herdecke
In Herdecke fand die 41. Bezirksdelegiertenversammlung des Feuerwehrabschnitts Ennepe-Ruhr statt. Über 130 Delegierte aus kommunalen und Werkfeuerwehren trafen sich zu der Veranstaltung. Zu den Rednern zählten auch der neu ernannte Landrat sowie weitere führende Persönlichkeiten.
Sebastian Arlt eröffnete die Konferenz mit einer Ansprache. Er dankte der Feuerwehr Herdecke sowie dem Vorstand des Verbandes für die Organisation der Veranstaltung.
Präsident Rolf-Erich Rehm betonte in seiner Rede die jüngsten Herausforderungen, vor denen die Feuerwehren stehen – darunter Hochwasser, der Krieg in der Ukraine und die Gefahr von Energiekrisen. Er forderte eine bessere Krisenvorsorgeplanung sowie eine verstärkte Schulung der Verantwortlichen.
Nils Abbink, der Bezirksjugendfeuerwehrwart, berichtete über die Wiederaufnahme der Ausbildungsaktivitäten. Matthias Jansen, ein Vizepräsident, kündigte an, dass die diesjährige Ehrungsveranstaltung in Sprockhövel stattfinden wird.
Ein weiterer Programmpunkt war die Diskussion über das geplante Rettungsdienstzentrum. Eine Videoanimation präsentierte erste Entwürfe der Anlage. Jansen appellierte zudem an die Politik, die Finanzierung und Unterstützung für Feuerwehr und Katastrophenschutz langfristig zu sichern.
An der Versammlung nahmen 137 Delegierte teil, die über zentrale Themen und zukünftige Vorhaben berieten. Beschlüsse wurden zu Ausbildung, Finanzierung und Infrastruktur gefasst, um die Einsatzkräfte zu stärken. Die Veranstaltung unterstrich das Engagement des Verbandes für Vorsorge und Zusammenarbeit.
