Förderschule in Bergisch Gladbach ehrt Holocaust-Überlebende Margot Friedländer mit Namensgebung
Nico MeyerFörderschule in Bergisch Gladbach ehrt Holocaust-Überlebende Margot Friedländer mit Namensgebung
Eine Förderschule in Bergisch Gladbach-Refrath wurde zu Ehren der Holocaust-Überlebenden Margot Friedländer umbenannt. Zudem hat der Kreistag des Rhein-Berg-Kreises den ersten Schulentwicklungsplan für Berufskollegs der Region verabschiedet, der die strategische Ausrichtung bis 2031 festlegt.
Die bisher als Verbundschule Mitte bekannte Einrichtung trägt nun den Namen Margot-Friedländer-Schule. Der neue Name unterstreicht das Engagement der Schule für Demokratie, Respekt und Toleranz. Friedländers Lebensgeschichte dient den Schülerinnen und Schülern als Vorbild – sie steht für Mut, Optimismus und aktives bürgerliches Engagement.
Der Kreistag des Rhein-Berg-Kreises hat den Schulentwicklungsplan verabschiedet, um die berufliche Bildung in der Region zukunftsfähig zu gestalten. Der Plan basiert auf Datenanalysen und nimmt aktuelle Herausforderungen in den Blick, darunter demografische Veränderungen, sich wandelnde Bildungsbiografien, die Digitalisierung und die Anforderungen des Arbeitsmarktes. Konkrete Maßnahmen sollen die Attraktivität der Berufsausbildung steigern, die Schulprofile schärfen und digitale Werkzeuge fördern.
Die Kreisverwaltung wird die geplanten Schritte nun weiter ausarbeiten und umsetzen. Ziel ist es, ein ausgewogenes und zugängliches Bildungsangebot zu sichern, die Einrichtungen zu modernisieren und die Fachkräftentwicklung zu unterstützen.
Die umbenannte Margot-Friedländer-Schule steht nun für Werte wie friedliches Miteinander und den Widerstand gegen Rassismus. Der Schulentwicklungsplan bietet ein klares Gerüst, um die berufliche Bildung im Rhein-Berg-Kreis zu stärken. Beide Initiativen zielen darauf ab, eine inklusivere und zukunftsorientierte Bildungslandschaft zu gestalten.






