20 June 2026, 20:12

Freie Wähler NRW fordern radikale Reformen in der frühkindlichen Bildung

FREIE WAHLER fordern Offensive f"ur fr"hkindliche Bildung

Freie Wähler NRW fordern radikale Reformen in der frühkindlichen Bildung

Die Freien Wähler Nordrhein-Westfalen (FREIE WÄHLER NRW) haben umfassende Reformen für die frühkindliche Bildung vorgeschlagen. Die Partei fordert tiefgreifende Änderungen bei der Ausbildung, der Personalausstattung und den Gehaltsstrukturen in diesem Bereich.

Die FREIE WÄHLER NRW setzen sich dafür ein, das Studium der frühkindlichen Bildung als verpflichtendes, vergütetes duales Studium einzuführen. Gleichzeitig verlangen sie die Abschaffung der stark theorielastigen schulischen Ausbildung für Erzieher:innen und staatlich anerkannte Sozialpädagog:innen. Stattdessen soll bundesweit die praxisintegrierte Ausbildung ausgebaut werden.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Um die Personalsituation zu verbessern, pocht der Verband auf eine verbindliche Mindestausbildungsquote von 25 Prozent für Trägereinrichtungen. Diese soll direkt an die Sicherung qualifizierten Personals geknüpft werden. Zudem fordert die Partei eine deutliche Senkung der Betreuungsschlüssel, um sie an wissenschaftlich empfohlene Standards anzupassen.

Darüber hinaus drängt die Partei auf eine erhebliche Ausweitung der Ausbildungsplätze an öffentlichen und privaten Fachschulen für Sozialpädagogik. Leistungsorientierte Bezahlung soll die Berufsausbildung attraktiver machen.

Die vorgeschlagenen Reformen zielen darauf ab, die frühkindliche Bildung in der Region grundlegend zu reformieren. Bei Umsetzung würden sie die Praxisanteile in der Ausbildung erhöhen, die Betreuungsrelationen verbessern und den Beruf aufwerten. Gleichzeitig sollen die Maßnahmen eine stärkere Orientierung an wissenschaftlichen Erkenntnissen gewährleisten.

Quelle