Fürth will Ampelmännchen durch Waltraud und Mariechen ersetzen – doch es gibt Hürden
Tim BöhmFürth will Ampelmännchen durch Waltraud und Mariechen ersetzen – doch es gibt Hürden
In Fürth gibt es einen neuen Vorschlag, der vorsieht, die traditionellen Ampelmännchen an den Fußgängerampeln am Comödiplatz durch die lokalen Figuren Waltraud und Mariechen zu ersetzen. Die CSU hat die Idee eingebracht, um die Verkehrssignale aufzufrischen und damit das Comödie-Theater zu würdigen sowie dem Viertel mehr Charakter zu verleihen.
Volker Heißmann, der Schöpfer von Waltraud und Mariechen, unterstützt den Plan. Er stellt sich eine grüne Mariechen-Figur in einem Kleeblatt-Kostüm und eine rote Waltraud für die Ampelsignale vor. Seiner Meinung nach würde das Design Besucher des Fürther Festivals und des Comödie-Theaters begeistern.
Doch der Vorschlag steht vor einigen Hürden. Bundesweite Vorschriften verlangen klare und eindeutige Symbole für Ampeln. Zudem müssen rechtliche und haftungsrelevante Fragen geklärt werden, bevor Änderungen umgesetzt werden können.
Der Ältestenrat der Stadt wird den Vorschlag im Herbst prüfen. Andere deutsche Städte haben bereits kreative Ampelfiguren eingeführt – ein Beweis, dass so etwas möglich ist. Die endgültige Entscheidung, ob Fürth das neue Design übernimmt, wird für später in diesem Jahr erwartet.
Falls der Plan genehmigt wird, könnten die neuen Figuren die Fußgängerüberwege am Comödiplatz prägen. Die Initiative zielt darauf ab, die lokale Kultur zu ehren und gleichzeitig die regulatorischen Standards zu erfüllen. Eine Entscheidung wird nach der Herbstsitzung des Ältestenrats fallen.






