Gasheizungs-Verbot 2024: Warum Rentner und Geringverdiener jetzt um ihr Zuhause fürchten
Nico MeyerGasheizungs-Verbot 2024: Warum Rentner und Geringverdiener jetzt um ihr Zuhause fürchten
Das geplante Verbot neuer Gas- und Ölheizungen ab 2024 hat heftigen Widerstand ausgelöst. Kritiker warnen, dass die Regelung Hausbesitzer finanziell stark belasten könnte – insbesondere Rentner und einkommensschwache Haushalte.
Hansjörg Schweikhart, Vorsitzender des Seniorenverbands Solingen, hat sich deutlich gegen die Pläne ausgesprochen. Er bezeichnete das Vorgehen von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) als überstürzt und realitätsfremd. Laut Schweikhart könnten sich die meisten Rentner die zehntausende Euro teuren Alternativheizungen schlicht nicht leisten.
Der Verband warnt zudem, dass eine voreilige Umsetzung Geringverdiener mit geringen Ersparnissen zwingen könnte, ihr Wohneigentum zu verkaufen. Stattdessen fordert man einen realistischeren Zeitplan, der in Abstimmung mit der Bau- und Wohnungswirtschaft erarbeitet wird, um finanzielle Überlastungen zu vermeiden.
Die Heizungsvorgaben drohen schwerwiegende Folgen für Eigentümer und Mieter zu haben. Ohne Nachbesserungen könnten viele die Kosten für die verpflichtenden Neuanlagen kaum stemmen. Der Seniorenverband pocht weiterhin auf einen maßvolleren und praxisnäheren Ansatz.
