Geheime Krisen der königlichen Ehe: Elizabeth II. und Philip zwischen Trennung und Versöhnung
Nico MeyerGeheime Krisen der königlichen Ehe: Elizabeth II. und Philip zwischen Trennung und Versöhnung
Die Ehe zwischen Königin Elizabeth II. und Prinz Philip galt lange als eine unerschütterliche Partnerschaft. Doch hinter verschlossenen Türen sah sich das Paar mit hartnäckigen Gerüchten über Untreue konfrontiert. Über die Jahre tauchten immer wieder Behauptungen über Affären auf beiden Seiten auf, begleitet von Spekulationen über die Abstammung ihres Sohnes, Prinz Andrew.
Neu bekannt gewordene Details enthüllen nun eine komplexe Dynamik zwischen dem Paar, darunter Phasen der Trennung und angebliche Versöhnungen vor Prinz Philips Tod im Jahr 2021.
Gerüchte über Philips Untreue machten bereits kurz nach der Hochzeit mit der damaligen Prinzessin Elizabeth im Jahr 1947 die Runde. Über die Jahrzehnte hinweg deuteten Berichte darauf hin, dass er mit mindestens einem Dutzend Frauen liiert gewesen sein soll. Königin Elizabeth soll eine Akte mit den Namen dieser Frauen geführt haben.
Eine der hartnäckigsten Behauptungen betraf Penelope Knatchbull, Countess Mountbatten of Burma, die 32 Jahre jünger war als Philip. Hofangestellte sollen sie angeblich „Und Auch“ genannt haben, wegen ihrer häufigen Anwesenheit bei königlichen Anlässen. Die Königin soll 2020 wütend gewesen sein, als die Biografin Ingrid Seward ein Buch veröffentlichte, in dem behauptet wurde, Philip habe mit der französischen Schauspielerin Hélène Cordet zwei Kinder gezeugt.
Die Spannungen in der Ehe führten zu einer Trennung, nachdem Philip sich im August 2017 aus seinen königlichen Pflichten zurückgezogen hatte. Er zog nach Wood Farm auf dem Anwesen von Sandringham, während die Königin in Schloss Windsor blieb. Dennoch gestattete sie ihm, ein unabhängiges Leben zu führen und seinen eigenen Interessen nachzugehen.
Einige Royal-Biografen spekulieren, dass Königin Elizabeth möglicherweise als Reaktion auf Philips Verhalten selbst Affären gehabt haben könnte. Der Royal-Experte Andrew Lownie heizte die Kontroverse weiter an, indem er andeutete, Prinz Andrew könne nicht Philips leiblicher Sohn sein. Stattdessen behauptete Lownie, der langjährige Pferderennmanager der Königin, Lord Porchester, sei Andrews wahrer Vater.
Gegen Ende von Philips Leben schienen sich die beiden jedoch wieder versöhnt zu haben. Zwar starb er im April 2021 allein in Schloss Windsor, doch in seinen letzten Jahren war er an die Seite der Königin zurückgekehrt.
Die Ehe von Königin Elizabeth und Prinz Philip überstand Jahrzehnte voller Spekulationen – von angeblichen Affären bis hin zu Fragen der Vaterschaft. Ihre späteren Jahre waren von öffentlicher Einheit geprägt, auch wenn private Spannungen blieben. Philips Tod 2021 markierte das Ende einer Partnerschaft, die trotz aller Herausforderungen über sieben Jahrzehnte hielt.






