18 June 2026, 02:13

Grüne fordern schnelle Umstellung auf batterieelektrische Züge im VRR-Netz bis 2028

Langfristige Einstellung der RE 47 - Grüne fordern erneute Nutzung von BEMU-Zügen

Grüne fordern schnelle Umstellung auf batterieelektrische Züge im VRR-Netz bis 2028

Die Grünen drängen auf eine dringende Modernisierung des Schienenverkehrs im Netz des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR). Bis 2028 sollen die Linien RE 47 und S7 auf batterieelektrische Triebzüge umgestellt werden. Aktuelle Verspätungen und unzuverlässige Verbindungen treiben Pendlerinnen und Pendler zunehmend vom Zug hin zum Auto.

Der Regional-Express RE 47 ist seit Monaten außer Betrieb. Dadurch sind die Verbindungen zwischen Remscheid und Düsseldorf über den Solinger Hauptbahnhof stark beeinträchtigt. Die häufigen Ausfälle der veralteten Wagen führen zu ständigen Verspätungen und zwingen Fahrgäste, auf den Individualverkehr auszuweichen.

Die Grünen fordern, dass der VRR die Umstellung auf batterieelektrische Triebzüge (BEMU) vorantreibt. Leon Kröck, verkehrspolitischer Sprecher der Partei, kritisierte die Einstellung des RE 47 als Rückschlag für die Verkehrswende. Die geplante Aufrüstung soll leiseren, elektrischen Zügen mit höherer Zuverlässigkeit den Weg ebnen.

Bis 2028 soll die neue Flotte durchgehende Verbindungen ohne Umstieg nach Düsseldorf ermöglichen – und damit den Zwischenthalt am Solinger Hauptbahnhof überflüssig machen. Die Partei betont, dass nun Taten statt Worte gefragt seien, um die Wende zum Erfolg zu führen.

Die vorgeschlagenen Änderungen zielen darauf ab, das Netz zu modernisieren und die Pünktlichkeit zu verbessern. Batterieelektrische Züge sollen einen zuverlässigeren und umweltfreundlicheren Service bieten. Pendler würden von direkten, unterbrechungsfreien Fahrten zu wichtigen Zielen profitieren.

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