17 June 2026, 16:27

Grüne kämpfen gegen Rodung eines Mischwalds für Firmenexpansion in Münster

Streit um geplante Entwaldung in Münster: 'Ersatzaufforstungen' reichen nicht

Grüne kämpfen gegen Rodung eines Mischwalds für Firmenexpansion in Münster

Ein Bauunternehmen aus Münster plant die Erweiterung seines Geländes um 2,5 Hektar. Dafür müsste ein Mischwald in der Nähe gerodet werden. Der Vorschlag stößt bei der örtlichen Grünen-Partei auf heftigen Widerstand.

Der Wald umfasst alte Laubbäume sowie Douglasien und dient als natürliche Barriere, die die Staubbelastung für nahegelegene Kasernen verringert. Die Grünen betonen, dass das Gebiet für die Naherholung und den Klimaschutz von entscheidender Bedeutung sei.

Parteimitglieder bezeichnen die geplante Abholzung als „ökologische Sünde“. Sie argumentieren, dass Ausgleichsmaßnahmen wie Aufforstungen das verlorene Ökosystem nicht vollständig wiederherstellen könnten. Die Grünen fordern die Stadtratsmitglieder nun auf, das Gelände vor einer Entscheidung persönlich in Augenschein zu nehmen.

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Um die öffentliche Unterstützung zu mobilisieren, will die Partei eine Petition auf der Plattform OpenPetition starten. Ziel ist es, den breiten Widerstand gegen die Rodungspläne zu demonstrieren.

Die Erweiterung des Firmengeländes ist direkt von der Abholzung des Waldes abhängig. Sollte der Plan genehmigt werden, wäre der Verlust der Bäume und ihrer ökologischen Vorteile unwiderruflich. Mit ihrer Kampagne streben die Grünen an, das Projekt zu stoppen und den Wald zu erhalten.

Quelle