Herfords erstes stationäres Hospiz entsteht in historischem Gebäude
Johanna AlbrechtHerfords erstes stationäres Hospiz entsteht in historischem Gebäude
Herford bekommt erstes stationäres Hospiz – Meilenstein in der Palliativversorgung
In Herford entsteht das erste stationäre Hospiz der Region, ein wichtiger Schritt für die Sterbebegleitung vor Ort. Die Einrichtung wird im historischen Gebäude Unter den Linden 41 untergebracht, das seit fast 150 Jahren besteht.
Das Projekt folgt dem Umzug der Tagesklinik in die Ravensberger Straße, wodurch das alte Gebäude für seine neue Bestimmung frei wurde. Das unter Denkmalschutz stehende Haus wird behutsan saniert, um sein kulturelles Erbe zu bewahren und gleichzeitig für die Hospiznutzung umzugestalten. Auf 2.200 Quadratmetern entstehen nach der Fertigstellung zehn Gästezimmer.
Betrieben wird das Hospiz von der Hospiz Herford gGmbH, einer gemeinnützigen Organisation, die vom Diakonischen Werk der Kirchenkreise Vlotho und Herford getragen wird. Die Einrichtung arbeitet eng mit der bestehenden ambulanten Hospizarbeit in der Region zusammen. Mit der Planung wurde die Architektin Byron-Leigh Brown beauftragt.
Die Baukosten übernimmt die Stiftung Zukunft im Wittekindsland, unterstützt von der Sparkasse Herford. Die Inbetriebnahme ist für den Sommer 2026 geplant. Um weitere Kosten zu decken, werden Spenden über den Stiftungsfonds Hospiz- und Palliativversorgung im Kreis Herford bei der Sparkasse Herford entgegengenommen.
Das neue Hospiz verbindet spezialisierte Betreuung mit historischem Flair und erweitert das Angebot für Patient:innen und Angehörige in Herford. Mit laufenden Bauarbeiten und gesicherter Finanzierung soll die Einrichtung bis Mitte 2026 zu einem zentralen Baustein des regionalen Palliativnetzes werden.






