IHK kritisiert "überzogene Winterpause" der Kommunalverwaltungen in Solingen und Wuppertal
Jakob BauerIHK kritisiert "überzogene Winterpause" der Kommunalverwaltungen in Solingen und Wuppertal
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bergisches Land hat die Kommunalverwaltungen in Solingen und Wuppertal für die Verlängerung ihrer Schließungen zu einer vollständigen „Winterpause“ bis zum 8. Januar kritisiert. Der Wirtschaftsverband bezeichnete die Maßnahme als „etwas überzogen“ und argumentierte, sie schade sowohl Unternehmen als auch Bürgern.
Henner Pasch, Präsident der IHK Bergisches Land, und Hauptgeschäftsführer Michael Wenge betonten die Bedeutung offener kommunaler Dienstleistungen für Wirtschaft und Bevölkerung. Sie wiesen darauf hin, dass die Behörden im benachbarten Remscheid wie gewohnt zu Jahresbeginn wieder öffnen werden.
Die IHK forderte einheitliche Regelungen für die gesamte Region Bergisches Städtedreieck. Diese sollten Energiesparmaßnahmen mit der Notwendigkeit vereinen, grundlegende Dienstleistungen aufrechtzuerhalten. Zudem merkte der Verband an, dass eine zweiwöchige Schließung ohne Zugang zu wichtigen Verwaltungsverfahren weder für Unternehmen praktikabel noch für Bürger hilfreich sei.
Zusätzlich erinnerte die IHK Besitzer neuer Elektrofahrzeuge daran, ihre Autos bis Ende 2022 anzumelden, um höhere staatliche Fördergelder zu erhalten.
Die Kritik unterstreicht Bedenken hinsichtlich der Erreichbarkeit und Einheitlichkeit der lokalen Verwaltung. Die Vorschläge der IHK zielen darauf ab, sicherzustellen, dass Energiesparmaßnahmen keine notwendigen Dienstleistungen beeinträchtigen. Fahrzeugbesitzer haben noch bis Jahresende Zeit, um die finanzielle Unterstützung zu sichern.
