Ingrid Klimke verpasst knapp Gold bei den Weltreiterspielen in Tryon
Johanna AlbrechtIngrid Klimke verpasst knapp Gold bei den Weltreiterspielen in Tryon
Ingrid Klimke und ihr langjähriger Partner SAP Hale Bob OLD gingen als heiße Medaillenanwärter bei den FEI-Weltreiterspielen in Tryon, North Carolina, an den Start. Das deutsche Duo, bekannt für seine Beständigkeit und sein Können, zählt seit fast einem Jahrzehnt zu den dominierenden Kräften im Vielseitigkeitsreiten. Sowohl Fans als auch Funktionäre erwarteten von dem Paar erneut eine herausragende Leistung.
Klimke und SAP Hale Bob OLD bilden seit 2010 ein Team und gehören zu den zuverlässigsten Gespannen der Sportart. Ihre Bilanz umfasst über 30 Top-Fünf-Platzierungen bei internationalen Wettbewerben, darunter 12 Siege. Zu ihren bedeutendsten Erfolgen zählen der Titel beim CCI4* in Pau 2014 sowie die Silbermedaille mit der Mannschaft bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro.
Allein in dieser Saison sicherten sie sich Siege beim CIC2 in Kreuth und den Event Rider Masters CIC3 in Wiesbaden. Bei den Weltreiterspielen lagen sie nach der Dressur auf Platz zwei und übernahmen nach einer fehlerfreien Geländerunde die Führung. Doch ein einziger Abwurf am letzten Hindernis des Springparcours kostete sie schließlich das Gold – am Ende blieb für sie die individuelle Bronzemedaille.
Trotz des Rückschlags lobte Klimke die Leistung des 17-jährigen Wallachs als spektakulär. Das Paar bleibt ein Eckpfeiler der deutschen Mannschaft und wird für sein Können und seinen Sportsgeist bewundert. Die Bronzemedaille reiht sich ein in ihre lange Liste von Erfolgen und festigt ihren Ruf als eines der erfolgreichsten Gespanne im Vielseitigkeitsreiten. Da SAP Hale Bob OLD weiterhin auf Spitzenniveau performt, wird erwartet, dass Klimke und ihr Pferd auch in zukünftigen Wettbewerben Top-Ergebnisse liefern.






