25 June 2026, 16:13

Kinderzuschlag-Reform 2024: Mehr Geld für Familien mit niedrigem Einkommen

Kindergeld: Familien profitieren von der zweiten Stufe der Bürgergeldreform - Schüler können jetzt extra Geld verdienen

Kinderzuschlag-Reform 2024: Mehr Geld für Familien mit niedrigem Einkommen

Deutschland hat die Unterstützung für Familien mit niedrigem und mittlerem Einkommen durch Änderungen beim Kinderzuschlag ausgeweitet. Die Reformen führen neue Einkommensfreibeträge ein und vereinfachen die Antragsverfahren, damit mehr Haushalte Anspruch auf finanzielle Hilfe erhalten.

Künftig werden bestimmte Einkommensarten nicht mehr auf das zu berücksichtigende Einkommen für den Kinderzuschlag angerechnet. Dazu gehören die Übungsleiterpauschale von bis zu 3.000 Euro pro Jahr, Mutterschaftsgeld sowie Einkünfte aus saisonalen oder Ferienjobs. Mit diesen Anpassungen soll die finanzielle Belastung berechtigter Familien verringert werden.

Auch der steuerfreie Freibetrag für Beschäftigungseinkommen zwischen 520 und 1.000 Euro wurde von 20 auf 30 Prozent erhöht. Studierende, Auszubildende und Schüler unter 25 Jahren können bis zu 520 Euro monatlich steuerfrei verdienen, ohne ihren Anspruch zu verlieren. Gleiches gilt für Freiwillige unter 25 Jahren im Bundesfreiwilligendienst.

Anträge auf Kinderzuschlag lassen sich nun vollständig digital mit einer elektronischen Identität (eID) stellen. Die Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit begrüßt diese Änderungen als Teil der umfassenderen Reformen im Bürgergeld-System.

Durch die Neuerungen könnten mehr Familien Anspruch auf den Kinderzuschlag erhalten oder höhere Leistungen beziehen. Gleichzeitig wird das Verfahren vereinfacht, sodass berechtigte Haushalte leichter Zugang zu der Unterstützung finden.

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