17 June 2026, 17:53

Langenfeld und Solingen verbünden sich gegen A3-Ausbau und für bessere Bahnanbindung

Einigkeit über den Bahnhof Landwehr und die A-3 Notfallspurregelung

Langenfeld und Solingen verbünden sich gegen A3-Ausbau und für bessere Bahnanbindung

Die Oberbürgermeister von Langenfeld und Solingen haben sich auf ein gemeinsames Vorgehen bei großen Verkehrsprojekten verständigt. Bei ihrem jüngsten Treffen wurden zentrale Infrastrukturvorhaben erörtert, darunter der Widerstand gegen den Ausbau der Autobahn A3 auf acht Spuren. Beide Städte betonten die Notwendigkeit abgestimmter Maßnahmen im regionalen Verkehr.

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Vertreter aus Langenfeld und Solingen kommen alle sechs Monate zusammen, um regionale Themen zu besprechen. Bei ihrem letzten Austausch bekräftigten sie erneut ihre Ablehnung der A3-Erweiterung auf acht Fahrspuren. Zudem stellten sie klar, dass eine vorübergehende Nutzung des Standstreifens nicht als Schritt in Richtung einer dauerhaften Verbreiterung gewertet werden dürfe.

Ein zentrales Anliegen beider Städte ist der geplante Haltepunkt Landwehr. Der ausgewählte Standort bietet optimale Anbindungen an bestehende Buslinien und stärkt so die lokale Vernetzung. Für die neue Bahnstation gibt es bereits breite regionale Unterstützung.

Darüber hinaus setzen sich die Städte für den Bau eines dritten Gleises sowie für die Entwicklung einer S-Bahn-Linie ein. Diese Strecke würde Düsseldorf mit Solingen, Opladen und Köln verbinden. Im nächsten Schritt stehen Bewertungen durch den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und die Regionalbehörde go.Rheinland an.

Das nächste Treffen ist für den Herbst in Langenfeld geplant. Die enge Abstimmung zwischen Langenfeld und Solingen zeigt eine starke Zusammenarbeit in Verkehrsfragen. Der geplante Haltepunkt Landwehr und das dritte Gleis bleiben zentrale Prioritäten. Die regionalen Gremien werden nun den Vorschlag für die S-Bahn-Linie auf der Achse Düsseldorf–Köln prüfen.

Quelle