08 April 2026, 08:27

LVM-Versicherung revolutionierte Homeoffice schon 1995 – heute ist es Standard

Ein Holzschreibtisch-Arbeitsplatz mit Tastatur, Notizbuch, Stift, Tuch, Wollknäuel und einer Pflanze in einem Glas, ordentlich für ein Homeoffice arrangiert.

LVM-Versicherung revolutionierte Homeoffice schon 1995 – heute ist es Standard

LVM-Versicherung führte Homeoffice ein – lange bevor es zum Standard wurde. Schon 1995 startete das Unternehmen ein Pilotprojekt am Standort Kolde-Ring, um Platzengpässe zu entschärfen. Was als kleines Experiment begann, ist heute fester Bestandteil der Unternehmenskultur.

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Das erste Modell umfasste 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ihre Arbeitszeit zwischen Büro und Homeoffice aufteilten. Noch vor Ende der Testphase meldeten sich über 100 Beschäftigte für das Angebot – doch die technische Umsetzung gestaltete sich schwierig, besonders bei den Telefonverbindungen.

Mitte der 1990er Jahre entwickelte die LVM das LVM-Agentur-System (LAS), das einen sicheren Fernzugriff auf Unternehmensdaten ermöglichte. Damit war der Grundstein für flexiblere Arbeitsmodelle gelegt. Heute bietet der Versicherer seinen Beschäftigten verschiedene Optionen: Sie können zwischen 60 Prozent Homeoffice oder einer vollständigen Präsenz am LVM-Campus wählen.

Mittlerweile umfasst das Modell auch zwei Wochen mobiles Arbeiten aus dem Ausland pro Jahr. Über 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nutzen mittlerweile flexible Regelungen – sofern ihre Tätigkeit es zulässt. Trotz anfänglicher Skepsis hat der Ansatz die betrieblichen Vereinbarungen der LVM geprägt und ist heute fest in den Arbeitsalltag integriert.

Aus einer ursprünglichen Platzersparnis ist ein zentraler Baustein des Personalmodells geworden. Mit Tausenden Beschäftigten, die heute flexibel arbeiten, hat das Unternehmen Remote-Optionen langfristig verankert. Das System bleibt dynamisch und passt sich an die sich wandelnden Erwartungen der Arbeitswelt an.

Quelle