Matt Weston holt historischen Skeleton-Weltcup-Titel für Großbritannien nach 16 Jahren
Johanna AlbrechtMatt Weston holt historischen Skeleton-Weltcup-Titel für Großbritannien nach 16 Jahren
Matt Weston hat sich in Winterberg den Gesamt-Weltcup-Titel im Skeletonsport gesichert. Sein Sieg markiert einen historischen Moment für den britischen Skeletonsport, da er als erster britischer Männer-Gesamtsieger im Weltcup seit 16 Jahren in die Geschichte eingeht.
Weston sicherte sich den Sieg mit einer Zeit von 1 Minute 53,12 Sekunden im Finalrennen. Besonders dominant zeigte er sich im zweiten Lauf, den er mit mehr als einer halben Sekunde Vorsprung vor seinem stärksten Konkurrenten beendete. Der Österreicher Samuel Maier holte Silber, 0,58 Sekunden hinter Weston, während der deutsche Olympiasieger Christopher Grotheer Bronze gewann.
Der Triumph festigt Westons Spitzenposition in der Weltcup-Gesamtwertung mit 1.255 Punkten. Der Erfolg der Briten in dieser Saison beschränkt sich jedoch nicht auf seinen Sieg: Das Team hat mit insgesamt 14 Weltcup-Medaillen einen neuen Rekord aufgestellt. Im Frauenrennen verfehlte Amelia Coltman mit Platz fünf nur knapp das Podest – sie lag lediglich 0,19 Sekunden hinter der Drittplatzierten.
Westons nächste Herausforderung wird bereits am folgenden Wochenende das Zweierbob-Rennen sein. Seine Leistung in Winterberg unterstreicht seinen Status als eine der führenden Figuren im Skeletonsport. Die Rekordmedaillenausbeute dieser Saison zeigt zudem die wachsende Stärke Großbritanniens in den Wintersportarten.
