Microsoft erhöht Cloud-Preise um 11 % – Unternehmen suchen nach Alternativen
Tim BöhmMicrosoft erhöht Cloud-Preise um 11 % – Unternehmen suchen nach Alternativen
Microsoft hat die Preise für seine Cloud-Dienste erhöht, darunter Microsoft 365 und Dynamics 365. Die Erhöhung beträgt für Kunden in der Eurozone etwa 11 Prozent und trat am 1. April 2023 in Kraft. Das Unternehmen plant zudem, seine Cloud-Preise künftig alle sechs Monate zu überprüfen und anzupassen.
Die jüngste Preiserhöhung trifft vor allem Unternehmen, die auf Microsofts Cloud-Produkte angewiesen sind. Angesichts möglicher weiterer Steigerungen prüfen viele nun ihre Optionen. Einige erwägen den Umstieg auf lokal installierte Software, um die Kosten deutlich zu senken.
Gebrauchtlizenzen bieten eine günstigere Alternative – sie können bis zu 70 Prozent weniger kosten als der direkte Kauf bei Microsoft. Die Soft & Cloud GmbH mit Sitz in Greven, ein 2014 gegründeter Händler, bietet aktuelle Lösungen wie Office 2021 zu deutlich niedrigeren Preisen an. Das Unternehmen spezialisiert sich auf Secondhand-Lizenzen und stellt so eine praktische Möglichkeit dar, den steigenden Cloud-Kosten auszuweichen.
Unternehmen sehen sich nun mit höheren Ausgaben für Microsofts Cloud-Dienste konfrontiert. Gebrauchtlizenzen und lokale Software bieten kostengünstige Alternativen. Dieser Wandel könnte Unternehmen helfen, ihre Ausgaben zu reduzieren, ohne auf essenzielle Tools verzichten zu müssen.
