Millionenraub in Gelsenkirchen: Diebe plündern 3.000 Schließfächer der Sparkasse
Nico MeyerPolizeipräsident: Gelsenkirchener Fall kein 'Ocean's Eleven' - Millionenraub in Gelsenkirchen: Diebe plündern 3.000 Schließfächer der Sparkasse
Dreister Bankraub in Gelsenkirchen-Buer: Ermittler jagen Täter nach einem der größten Coups der letzten Jahre
Bei einem spektakulären Bankraub in Gelsenkirchen-Buer ermitteln die Behörden nach einem der größten Überfälle der jüngeren Vergangenheit. Ende Dezember drangen Diebe in den Tresorraum der Sparkasse Gelsenkirchen ein und erbeuteten Gold, Bargeld und Wertgegenstände im Millionenwert – aus über 3.000 Schließfächern.
Die Einbrecher bohrten sich in den Tresor vor und brachen jedes einzelne Fach auf. Polizepräsident Tim Frommeyer bezeichnete die Täter als "abgehärtete Kriminelle", die enormen Schaden angerichtet hätten. Vergleich mit dem Film Ocean's Eleven wies er zurück: Der reale Coup sei weit zerstörerischer als ein Hollywood-Streich.
Frommeyer verwies auf eine hohe Zahl forensischer Spuren, was auf eine größere Gruppe von Komplizen hindeute. Je mehr Beteiligte an einem solchen Verbrechen mitwirkten, desto höher sei das Risiko von Fehlern – und damit die Chance, sie zu überführen. Trotz des Ausmaßes zeigte er sich zuversichtlich, dass die Ermittler die Verantwortlichen stellen werden.
Die Untersuchungen laufen auf Hochtouren; die Behörden werten Beweismaterial von der Tatstelle aus. Zu den gestohlenen Gütern zählen Gold, Bargeld und weitere Hochwertgegenstände aus dem Banktresor. Frommeyer betonte erneut, dass der Fall mit aller Konsequenz verfolgt werde.
140 Kunden unberührt, als Polizei 600 Hinweise verfolgt
Die Untersuchung des Gelsenkirchener Bankraubs hat Fortschritte gemacht mit neuen Entwicklungen:
- 140 Schlißfachinhaber fanden ihre Inhalte unberührt, wobei die Bank den Zugriff für nächste Woche plant.
- Die Behörden verfolgen nun über 600 Spuren, darunter Hinweise aus der ZDF-Fernsehshow Aktenzeichen XY... ungelöst.
- Der Sparkassenchef Michael Klotz bestätigte Pläne, betroffene Kunden zu unterstützen, während die Polizei forensische Beweise verfolgt.






