Münster und IHK bündeln Kräfte für bessere Berufsausbildung in der Geoinformationstechnologie
Nico MeyerMünster und IHK bündeln Kräfte für bessere Berufsausbildung in der Geoinformationstechnologie
Die Bezirksregierung Münster und die IHK Nord Westfalen vertiefen ihre Zusammenarbeit in der beruflichen Ausbildung. Ein neues gemeinsames Prüfungsgremium wird künftig die Abschlussprüfungen für Auszubildende im gesamten Regierungsbezirk Münster überwachen. Mit diesem Schritt sollen Abläufe effizienter gestaltet und einheitliche Standards sichergestellt werden.
Die Bezirksregierung Münster ist für die Berufsausbildung im öffentlichen Dienst zuständig, während die IHK Nord Westfalen die Ausbildungsverhältnisse in Handel und Industrie im Raum Münster betreut. Die Geschäftsstelle des Prüfungsausschusses wird ihren Sitz in den Räumlichkeiten der Bezirksregierung haben.
Durch die Bündelung bestehender fachlicher und personeller Ressourcen entfällt die Notwendigkeit separater Prüfungsausschüsse. Das gemeinsame Gremium wird für alle Auszubildenden in der Region einheitliche Bewertungskriterien anwenden. Im Mittelpunkt der Kooperation steht die Sicherung von Fachkräften in der Geoinformationstechnologie – einem Bereich, der für die Digitalisierung von zentraler Bedeutung ist.
Geomatik-Fachleute und Vermessungstechniker übernehmen in diesem Sektor Schlüsselrollen. Sie erfassen, verarbeiten und verfeinern raumbezogene Daten mithilfe moderner Messtechnik. Ihre Arbeit trägt zur Deckung des wachsenden Bedarfs an präzisen Geodaten bei.
Die Partnerschaft stärkt die Ausbildung in der Geoinformationstechnologie und sichert so den kontinuierlichen Nachwuchs an qualifizierten Fachkräften. Das einheitliche Prüfungssystem gilt für alle Auszubildenden in der Region Münster.






