Netflix und die Sussexes: Warum die Traumhochzeit mit Harry und Meghan ins Stocken gerät
Nico MeyerAccusations und schwindendes Vertrauen? - Netflix und die Sussexes: Warum die Traumhochzeit mit Harry und Meghan ins Stocken gerät
Die Partnerschaft zwischen Netflix und Prinz Harry sowie Herzogin Meghan steht nach fünfeinhalb Jahren auf unsicherem Grund. Die einst als großer Coup gefeierte Zusammenarbeit scheint angesichts zäher Fortschritte und veränderter Prioritäten ins Stocken geraten zu sein. Berichten zufolge wächst hinter den Kulissen die Frustration über die Arbeitsweise des Paares bei ihren Projekten.
Ihre Produktionsfirma Archewell hat zwar zwei Filmprojekte in der Pipeline – Triff mich am See (Meet Me at the Lake) und Das Hochzeitsdate (The Wedding Date) –, doch keines davon kommt zügig voran. Stattdessen konzentriert sich Netflix zunehmend auf Meghans Lifestyle-Marke As Ever und die dazugehörige Serie Mit Liebe, Meghan (With Love, Meghan), die jedoch ebenfalls an Zuschauerinteresse verliert.
Die Sussexes unterzeichneten 2020 ihren Vertrag mit Netflix und versprachen Inhalte, die über ihre königlichen Erfahrungen hinausgehen sollten. Geplant waren Dokumentationen, Kinderprogramme und fiktionale Serien. Doch zu den meisten Projekten gibt es kaum konkrete Informationen, und nur wenige wurden bisher realisiert.
Brancheninsider berichten, viele in Hollywood zögerten, mit Archewell Productions zusammenzuarbeiten. Einige zweifeln am professionellen Mehrwert des Paares, andere kritisieren deren Auftreten in Besprechungen. Aus Kreisen der Firma heißt es, Meghan werde vorgeworfen, Harry in Diskussionen zu unterbrechen oder seine Beiträge umzuformulieren.
Netflix hat seinen Fokus inzwischen auf Meghans Lifestyle-Marke As Ever verlegt, zu der Produkte wie Tee und Backmischungen gehören. Doch das Unternehmen sitzt mittlerweile auf Lagerbeständen im Wert von rund zehn Millionen Dollar. Auch die zweite Staffel von Mit Liebe, Meghan schnitt deutlich schwächer ab als die Premiere – ein weiteres Indiz für nachlassende Strahlkraft der Marke.
Laut Gerüchten scherzte Netflix-Chef Ted Sarandos, er nehme Meghans Anrufe nur noch entgegen, wenn ein Anwalt anwesend sei – ein Bonmot, das auf angespannte Verhältnisse hindeutet. Da kaum neue Projekte Fahrt aufnehmen, könnte die Zukunft der Sussexes in der Unterhaltungsbranche davon abhängen, ob sie jenseits ihrer königlichen Vergangenheit frische Inhalte liefern können.
Die Zusammenarbeit zwischen Netflix und dem Herzog und der Herzogin von Sussex steht nun an einem Scheideweg. Ihre Produktionsfirma kommt nicht recht in Schwung, und zentrale Vorhaben liegen auf Eis. Ob sie sich in Hollywood dauerhaft etablieren können, wird sich an ihren nächsten Schritten entscheiden.






