NRW setzt 2,8 Millionen Euro für KI-gestützten Hochwasserschutz im Bergischen Land ein
Johanna AlbrechtNRW setzt 2,8 Millionen Euro für KI-gestützten Hochwasserschutz im Bergischen Land ein
Nordrhein-Westfalen investiert 2,8 Millionen Euro in ein intelligentes Hochwassersystem im Bergischen Land
Das Land Nordrhein-Westfalen stellt 2,8 Millionen Euro für ein modernes Hochwasserfrühwarnsystem im Bergischen Land bereit. Die Förderung fließt in das Projekt „Hochwasserschutzsystem 4.0“, das Teil der „Flagships“-Initiative des Kompetenzplattform KI.NRW ist. Das System setzt auf Künstliche Intelligenz (KI), um Wasserstände und Hochwasserrisiken präziser vorherzusagen.
Am 30. Mai 2023 erhielt das Projektkonsortium die Mittel. Beteiligt sind die Heinz Berger Maschinenfabrik, der Wupperverband, die Bergische Universität Wuppertal, die Bergische Entwicklungsagentur, die Stadtwerke Wuppertal sowie die Industrie- und Handelskammer Bergisches Land.
Der Wupperverband wird rund 1,58 Millionen Euro der Fördersumme für Forschungspersonal und Infrastruktur einsetzen, darunter digitale Sensoren. Diese liefern Echtzeitdaten an ein KI-System, das Muster analysiert, die mit steigenden Wasserständen zusammenhängen. Die KI berücksichtigt zudem Wetterbedingungen und Umwelteinflüsse, um die Vorhersagen zu verbessern.
Gefährdete Unternehmen in der Region erhalten über eine spezielle App aktuelle Informationen: Echtzeit-Wasserstände, Prognosen und Warnmeldungen, um sich besser vorbereiten zu können. Bewährt sich das System, soll es auf weitere Teile Nordrhein-Westfalens ausgeweitet werden.
Das neue Hochwasserfrühwarnsystem zielt darauf ab, genauere Vorhersagen als bisherige Methoden zu liefern. Es stellt Echtzeitdaten und Warnungen für betroffene Betriebe bereit und markiert einen wichtigen Schritt bei der Nutzung von KI für den regionalen Hochwasserschutz.
