Papst Leo begeistert mit Witzen über Sport, Wimbledon und Sünder-Wortspiele
Nico MeyerPapst Leo begeistert mit Witzen über Sport, Wimbledon und Sünder-Wortspiele
Papst Leo hat bei jüngsten öffentlichen Auftritten einmal mehr seine heitere Seite gezeigt – mit einer Reihe von Witzen, die von Sport bis zu persönlichen Anekdoten reichten und vielen ein Lächeln ins Gesicht zauberten.
Bei einer Generalaudienz verriet er scherzhaft, dass er im Baseball eher die White Sox als die Chicago Cubs favorisiere. Im Madrider Stadion Santiago Bernabéu bediente er sich eines Fußball-Kalauers und erklärte, die Kirche in Madrid habe „ein fantastisches Tor geschossen“.
Als der Tennisspieler Jannik Sinner den Vatikan besuchte, scherzte der Papst, seine weiße Soutane wäre perfekt für Wimbledon. Mit Augenzwinkern fügte er hinzu, er werde Sinner nicht zu einem Wohltätigkeitstennismatch einladen – „schließlich heißt er nicht umsonst Sinner“ (Anm.: engl. für „Sünder“).
In einer Predigt in Rom lockerte er die Stimmung auf, als er über die Bitte um die Gabe des Heiligen Geistes witzelte. Rückblickend auf seine Anfangszeit als Papst scherzte er zudem, längerer Applaus störe ihn nicht – Hauptsache, er bleibe dabei wach.
Mit seinem humorvollen Auftreten verleiht der Papst seinen öffentlichen Terminen eine herzliche und nahbare Note. Seine pointierten Bemerkungen, die geistliche Botschaften mit Leichtigkeit verbinden, kommen bei den Zuhörern weiterhin bestens an.
