18 June 2026, 08:11

Pensionierungswelle im Rettungsdienst NRW droht – Einsatzzeiten steigen dramatisch

FREIHEITLICHER UNION VERFOLGT REFORMEN IM NOTFALLSERVICE

Pensionierungswelle im Rettungsdienst NRW droht – Einsatzzeiten steigen dramatisch

Rettungsdienste in Nordrhein-Westfalen kämpfen mit wachsendem Personalmangel durch bevorstehende Pensionierungswelle

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Die Freien Wähler schlagen Alarm: Immer mehr Beschäftigte im Rettungsdienst stehen kurz vor dem Ruhestand – mit gravierenden Folgen für Einsatzzeiten von Rettungswagen und die Ausbildung in kleineren Kommunen.

Nach geltendem Recht müssen die Gemeinden eine ausreichende Personalausstattung der Rettungsdienste sicherstellen. Doch klare Vorgaben zu Höchstzeiten für Einsatzfahrten fehlen in der Region. Die Freien Wähler fordern nun verbindliche Obergrenzen, die im Rettungsdienstgesetz verankert werden sollen.

Besonders für kleinere Städte gestaltet sich die Ausbildung neuer Kräfte als kostspielig und schwierig. Bisher findet der Großteil der Qualifizierung in größeren Städten statt, was zu einem Wettlauf um Fachpersonal führt. Die Vereinigung setzt sich dafür ein, Berufsschulen und Ausbildungszentren flächendeckend im Land einzurichten, um das Problem zu lösen.

Zudem verlangt sie eine vollständige Finanzierung der schulischen Ausbildung durch die Kostenträger und fordert Landeszuschüsse, um die Auszubildenden während ihrer Ausbildungszeit angemessen zu vergüten.

Ohne Gegenmaßnahmen müssen sich Bürgerinnen und Bürger in den kommenden Jahren auf längere Wartezeiten bei Rettungseinsätzen einstellen. Die vorgeschlagenen Reformen zielen darauf ab, die Finanzierung zu sichern, den Zugang zu Ausbildungsplätzen zu verbessern und verbindliche Standards für Einsatzzeiten festzulegen.

Quelle